Der FC Bayern muss weiterhin auf Cheftrainer Vincent Kompany verzichten. Nach seiner Erkrankung befindet sich der Belgier noch immer in der Genesungsphase. Zwar gibt es inzwischen positive Nachrichten über seinen Gesundheitszustand, wann der 40-Jährige wieder an der Seitenlinie stehen kann, bleibt allerdings offen. Sportvorstand Max Eberl hat nun ein weiteres Update gegeben.
Bereits vor dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg hatte Eberl bestätigt, dass Kompany mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Bei dem Bayern-Trainer war eine Hirnhautreizung diagnostiziert worden.
Seitdem steht für die Verantwortlichen des Rekordmeisters fest, dass Kompany sämtliche Zeit bekommen soll, die er für seine vollständige Genesung benötigt. Auch vor dem Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund hat sich an dieser Haltung nichts geändert.
Eberl: „Wir versuchen, ihn in Ruhe zu lassen“
Im Interview mit Sky erklärte Eberl, dass der Austausch mit Kompany derzeit bewusst nicht von sportlichen Themen geprägt sei. „Wir versuchen, ihn in Ruhe zu lassen. Trotzdem fragt man natürlich einen Freund, einen Menschen, der mit dir durchs Leben geht, wie es ihm geht“, betonte der 52-Jährige.
Natürlich verfolge Kompany weiterhin die Leistungen seiner Mannschaft. Nach den jüngsten Erfolgen gegen Freiburg und Magdeburg habe der Belgier auch positive Rückmeldungen gegeben.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen allerdings andere Dinge. „Die Konversationen beziehen sich wirklich mehr auf das Leben, was ist passiert und wie geht man miteinander um, wie passt man in Zukunft aufeinander auf“, erklärte Eberl.
Damit unterstreicht der Bayern-Boss erneut, dass die Gesundheit des Trainers derzeit absolute Priorität besitzt.
Keine Prognose für Kompany-Comeback

Ob Kompany möglicherweise während der bevorstehenden Länderspielpause wieder vollständig ins Tagesgeschäft einsteigen könnte, ließ Eberl offen. „Bei der Erkrankung ist es jetzt dann auch eher schwierig zu sagen, das dauert jetzt X Tage oder X Wochen“, stellte der Sportvorstand klar.
Immerhin scheint sich der Gesundheitszustand des Belgiers kontinuierlich zu verbessern. „Die Genesung schreitet voran, es geht ihm jeden Tag besser, das ist erst mal das Allerwichtigste“, berichtete Eberl.
Entscheidend für eine mögliche Rückkehr werden die kommenden medizinischen Untersuchungen sein. Erst wenn die Ärzte grünes Licht geben, dürfte Kompany wieder intensiver in die tägliche Arbeit einsteigen.
Eberl geht allerdings davon aus, dass der ehrgeizige Bayern-Coach selbst möglichst schnell zurückkehren möchte. „Dann bin ich mir relativ sicher, dann wird er schon sehr massiv beim Doktor nachfragen, wann denn jetzt auch der Moment sein könnte“, erklärte der 52-Jährige.
Bis dahin wird der FC Bayern weiterhin ohne seinen Cheftrainer auskommen müssen. Beim Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund übernimmt erneut Co-Trainer Aaron Danks die Verantwortung an der Seitenlinie.
Für die Münchner steht dabei fest, dass sportlicher Zeitdruck bei der Genesung Kompanys keine Rolle spielen soll. Eine Rückkehr wird es erst geben, wenn der Belgier vollständig gesund ist und die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind.








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