Der FC Bayern hat im ersten Pflichtspiel der neuen Saison gleich auch den ersten Titel gewonnen. Gegen Borussia Dortmund gab es im Signal Iduna Park einen 2:1-Erfolg, der Supercup geht also erneut nach München.
Die Bayern spielten dabei durchaus ordentlich, vor allem in der ersten Halbzeit war man besser als der BVB und ließ trotz 2:0-Führung noch einige Chancen liegen.
Dennoch war nicht jeder mit dem Spiel zufrieden. Joshua Kimmich, der Mittelfeldspieler des Rekordmeisters, äußerte Kritik an der Leistung des FCB und sieht noch einige Baustellen für die nächsten Wochen.
Kimmich unzufrieden trotz Titel
Nach dem Spiel in Dortmund stand er bei Sky Rede und Antwort. Zur Roten Karte von Ramy Bensebaini, die es in der Schlussphase gab, sagte er: „Ich stimme Patrick (Ittrich, Schiedsrichterexperte) bei, das kann man so und so sehen. Ich finde es aber gut, dass die Schiedsrichter auf dem Platz noch Entscheidungen treffen und nicht nur auf den VAR warten.“
Die Argumentation von Ittrich war, dass eine Rote Karte aufgrund der Dynamik nicht korrigiert werden kann, aber eine Gelbe Karte auch hätte stehen bleiben können.
Das Spiel selbst empfand Kimmich nicht als brillant. „Um ehrlich zu sein, fand ich die erste Halbzeit nicht so gut. Natürlich führten wir 2:0. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Aber vom Spiel, das wir abgeliefert haben, sind wir noch weit entfernt und haben noch viel, viel Arbeit vor uns. Wir waren mit dem Ball nicht aktiv genug, wir haben es nicht immer geschafft, uns gegenseitig gut zu unterstützen“, so der Mittelfeldspieler.
Und er legte noch nach: „Wir haben auch zu viel zugelassen, besonders aus Flanken. Wir müssen uns in diesem Bereich deutlich verbessern. Außerdem ist es uns in der zweiten Halbzeit nicht gelungen, das Spiel zu kontrollieren und zur Ruhe zu bringen. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht unbedingt mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben.“











Kommentare