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Stimmen zum 1:2 in Freiburg: „Werden die Dinge ansprechen und daraus lernen"
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonJohannes Ketterl

Stimmen zum 1:2 in Freiburg: „Werden die Dinge ansprechen und daraus lernen"

Nach drei ungeschlagenen Spielen mit insgesamt fünf Punkten brachte der Sonntag für den FC Schalke 04 mit der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg einen Dämpfer mit sich, der in seiner Art und Weise vermeidbar schien. Schließlich spielten die Königsblauen zum Zeitpunkt des entscheidenden Gegentores kurz vor Schluss bereits 20 Minuten in Überzahl. Dass es dennoch nicht einmal zu einem Zähler reichte, sorgte bei S04 für Enttäuschung.

Dabei sah nicht nur Trainer Miron Muslic seine Mannschaft in der Mitte des Spiels auf einem guten Weg: „Die ersten 30 Minuten gehören klar Freiburg, sie waren absolut spielbestimmend und liegen verdient in Führung. Aber mit dem Ausgleich finden wir ins Spiel, lassen vor der Pause nichts mehr zu und dominieren die zweite Hälfte mit einem richtig mutigen Ansatz gegen den Ball“, so Schalkes Coach, der sich auf der Vereinshomepage bezüglich der Schlussphase auch selbstkritisch zeigte: Nach dem Platzverweis verlieren wir aber unsere Statik, und das muss ich auf meine Kappe nehmen, weil wir in den letzten 15 Minuten vielleicht zu mutig, zu gierig waren.“

Muslic musste so einräumen, dass seine Anpassungen nicht wie erhofft funktioniert haben, kündigte indes zugleich eine Aufarbeitung für die Zukunft an: „Mit den Wechseln und dem Systemwechsel wollten wir die offensive Qualität von der Bank bringen, das hat heute nicht geklappt. Aber wir werden die Dinge klar ansprechen und werden daraus lernen.“

Karaman und Karius hadern mit dem Überzahlspiel

Kenan Karaman konstatierte, dass der erarbeitete Matchplan „lange Zeit gut aufgegangen“ sei, bemängelte dann aber auch die Leistung mit einem Mann mehr auf dem Spielfeld: „Der Platzverweis hätte uns eigentlich in die Karten spielen müssen. Wir waren in Überzahl aber nicht mehr aktiv genug mit dem Ball, haben es nicht mehr geschafft, die erste Pressing-Linie zu überspielen und uns Chancen zu erarbeiten. Und dann dürfen wir Freiburg nicht zu solch einer Chance kommen lassen“, so der Kapitän, der mit Blick auf das zweite Gegentor freilich auch dem „hohe Qualität“ bescheinigte.

Kenan Karaman
Foto: IMAGO

Schlussmann Loris Karius störte sich unterdessen vor allem daran, dass es nicht gelungen ist, zumindest das 1:1 zu halten: „Nach dem Freiburger Platzverweis haben wir ein wenig den Faden verloren. Selbst wenn es uns nicht gelingt, vorne Chancen zu kreieren, müssen wir zumindest einen Punkt mitnehmen. Das zweite Gegentor war unnötig. Am Ende ist es ein gebrauchter Tag für uns.“

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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