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Stimmen zum 3:2 gegen Bremen: „Eine ziemliche Achterbahnfahrt"
BVBWLDBVBWLD·VonJohannes Ketterl

Stimmen zum 3:2 gegen Bremen: „Eine ziemliche Achterbahnfahrt"

Nach schneller 2:0-Führung musste Borussia Dortmund am Mittwochabend zwischenzeitlich um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals bangen, ehe Marcel Sabitzer in der dritten Minute der Verlängerung der 3:2-Siegtreffer gelang. Dementsprechend groß waren die Freude, ein Stück weit aber auch die Erleichterung bei den schwarz-gelben Protagonisten.

„Es war für alle eine ziemliche Achterbahnfahrt! Ich glaube, am Ende sind wir zu Recht weitergekommen und haben zu Recht gewonnen. Am Ende ist das Stadion noch einmal explodiert“, schilderte Geschäftsführer Lars Ricken auf der Vereinshomepage zunächst die vordergründige Gefühlslage, ließ dann aber auch durchblicken, dass die Gefühlslage durchaus gemischt ausfiel: „In der Kabine war aber nicht nur Euphorie, weil es auch durchaus hätte passieren können, dass wir ausscheiden. Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir es leider nicht mehr so hingekriegt.“

Niko Kovac schlug denn auch in erster Linie kritische Töne an, ehe auch beim BVB-Trainer die Zufriedenheit mit dem Ergebnis überwog: „Wir müssen das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden. Spätestens nach der Chance von Carney in der zweiten Halbzeit müssen wir es nur noch zu Ende spielen. Das haben wir nicht geschafft, und dann wurde es ein wildes Spiel. So stelle ich mir das nicht vor. Wir waren viel zu offen, die Bremer sind vier-, fünfmal durch die Mitte durchgebrochen. Das haben wir taktisch nicht gut gemacht – aber Ende gut, alles gut!“

Sabitzer trifft nach Kovac-Aufforderung

Daran, dass sich Sabitzer in der Nachspielzeit den Ball für den letztlich entscheidenden Freistoß zurechtlegte, hatte auch Kovac seinen Anteil: „Der Trainer hat gesagt, dass ich schießen soll. Das hat mich nur nochmal bestärkt, dass ich das machen kann. Ich habe das in meinem rechten Fuß. Ich weiß das. Ich habe das schon öfters gezeigt in der Vergangenheit und bin da mit Selbstvertrauen hin. Das war ein guter Moment heute, dass er so reinfliegt“, freute sich der Matchwinner.

Gregor Kobel nahm den Spielverlauf unterdessen auch ein wenig mit Humor: „Wir wollten den Fans etwas bieten und dachten: Warum mit mehr als einem Tor Unterschied gewinnen, wenn es auch knapp geht…“

Quelle: BVBWLDZum Original

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