Allen Junior Lambé weckt Begehrlichkeiten bei mehreren europäischen Topklubs. Der FC Bayern blockte Angebote jedoch ab und hat einen klaren Entwicklungsplan mit dem Mittelfeldtalent.
Beim FC Bayern soll in den kommenden Jahren verstärkt der eigene Nachwuchs den Sprung zu den Profis schaffen. Neben Talenten wie Maycon Cardozo, Tim Binder oder Bastian Assomo gehört auch Allen Junior Lambé zu den Spielern, denen die Verantwortlichen am Campus einiges zutrauen.
Es gab bereits konkrete Möglichkeiten für einen Transfer des 17-Jährigen. Mit Atalanta Bergamo, der AS Rom und Olympique Marseille beschäftigten sich gleich mehrere namhafte europäische Klubs mit dem Mittelfeldspieler, wie damals berichtet wurde. Entsprechende Angebote wurden jedoch abgelehnt.
Der Grund: In München hat man nach Informationen von FCBinside einen klaren Plan mit Lambé. Das Eigengewächs soll den nächsten Entwicklungsschritt weiterhin beim deutschen Rekordmeister machen und ist für die kommende Saison fest für die U23 eingeplant.
Lambé soll sich bei Bayern entwickeln
Nachdem der 1,89 Meter große Mittelfeldspieler zuletzt überwiegend für die U19 zum Einsatz kam, soll er künftig unter dem neuen U23-Trainer Dante spielen. Dort ist Lambé fest eingeplant.
Lambé bringt eine starke Physis mit, ist athletisch und laufstark. Gleichzeitig kann er sowohl auf der Sechs als auch auf der Achterposition eingesetzt werden.
Parallel soll das Talent weiterhin auf internationaler Nachwuchsebene Spielpraxis sammeln und sich in der Youth League präsentieren. Wie schnell anschließend die nächsten Schritte folgen, wird von seiner weiteren Entwicklung abhängig gemacht. Einen vorzeitigen Wechsel ins Ausland hält man aktuell jedenfalls nicht für den richtigen Weg.
Dass Lambé während der Audi Summer Tour nicht gemeinsam mit anderen Campus-Spielern die Chance bekam, sich bei Vincent Kompany zu präsentieren, wird nicht als Rückschlag betrachtet.
Verletzung vor der Asientour
Während Binder, Cardozo und Assomo mit den Profis nach Asien reisten und dort wichtige Erfahrungen sammelten, musste Lambé aufgrund einer Muskelverletzung passen. Die Blessur hatte er sich vor der Reise zugezogen.
Zuvor war der Youngster durchaus im Blickfeld der Profiabteilung. Lambé nahm schon mehrfach am Training der ersten Mannschaft teil und konnte sich Kompany und dessen Trainerteam zeigen.

Der FC Bayern hatte seinen Vertrag bereits im November langfristig bis 2028 verlängert. Die Münchner befinden sich damit in einer komfortablen Situation. Statt Lambé frühzeitig abzugeben, soll er zunächst innerhalb der eigenen Strukturen aufgebaut werden. Der Weg ist dabei klar vorgezeichnet: Nach dem Schritt von der U19 in die U23 soll sich zeigen, wie schnell der 17-Jährige an den Profibereich heranrücken kann.
Beispiele wie Aleksandar Pavlovic oder Lennart Karl haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass der Sprung vom Campus in die erste Mannschaft möglich ist. Lambé soll nun zunächst in der U23 die Voraussetzungen schaffen, um sich ebenfalls für höhere Aufgaben zu empfehlen.











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