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Trainerranking: Kovac vor Mourinho – und dennoch abgeschlagen
BVBWLDBVBWLD·VonManuel Behlert

Trainerranking: Kovac vor Mourinho – und dennoch abgeschlagen

Niko Kovac hat die Verantwortlichen des BVB bisher mit seiner Arbeit überzeugt. Dennoch gibt es Skeptiker, vor allem unter den Fans. Ein Trainerranking sorgt nun für eine Überraschung. 

Ein solches hat ESPN nämlich veröffentlicht. Hier wurden zahlreiche Trainer anhand verschiedener Elemente bewertet. Der Spielstil spielte dabei eine Rolle, die Kommunikation, die Art und Weise, wie ein Coach mit Spielern umgeht. Aber eben auch die bisherigen Erfolge beim aktuellen Klub.

Positiv für Kovac: Er schaffte es in das 30er-Ranking. Landete aber allerdings auch nicht ganz weit vorne.

Kovac vor Mourinho, aber weit hinter den Top-10

Zu finden ist der BVB-Coach auf Platz 23. Einen Rang vor Jose Mourinho steht der Kroate, der in Dortmund zeitnah einen neuen Vertrag unterschreiben soll.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Die vergangene Saison war für Kovac gewissermaßen eine Wiedergutmachung. Nachdem er im Januar 2025 die kriselnde Dortmunder Mannschaft übernommen hatte, führte er sie auf den zweiten Platz hinter Bayern, und ein Blick auf seine Taktik zeigt seine Entwicklung als Trainer, argumentierte man bei ESPN.

Während er zuvor ein Verfechter einer orthodoxen Viererkette in der Abwehr war, hat sich Kovac bei Dortmund mit einer kompakten Dreierkette neu erfunden. Sein 3-4-2-1-System zeichnet sich dadurch aus, dass es schwer ist, gegen diese Mannschaft ein Tor zu erzielen, und dass sie im Konter schnell umschalten kann. Die Außenverteidiger haben zudem Freiheiten, was den BVB unberechenbarer macht, heißt es.

Kritiker hierzulande sind aber auch der Meinung, dass trotz aller Stabilität einige Finessen fehlen. Von den Top-10 des Rankings war Kovac unter anderem deswegen auch ein gutes Stück entfernt. Stuttgart-Coach Sebastian Hoeness landete übrigens auf Rang 19, Vincent Kompany, Trainer des FC Bayern, auf Platz neun.

Angeführt wird die prominente Liste von Luis Enrique (PSG), gefolgt von Pep Guardiola und Mikel Arteta (Arsenal).

Quelle: BVBWLDZum Original

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