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Transferinsider: Schalke will ehemaligen Bundesliga-Sturmtank
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonPaul Sautter

Transferinsider: Schalke will ehemaligen Bundesliga-Sturmtank

S04 sucht weiter einen neuen Stürmer. Nun soll mit Andréas Hountondji ein Ex-Bundesliga-Stürmer ins Visier der Königsblauen geraten sein.

Nach Informationen des italienischen Transferjournalisten Lorenzo Lepore soll Schalke versuchen, einen Wechsel des 24-jährigen Beniners zu Frosinone Calcio im letzten Moment zu verhindern. Auch die AS Saint-Étienne soll Interesse an Hountondji zeigen. Laut „Football Italia“ hat sich Frosinone mit Burnley bereits auf eine Leihe mit Kaufpflicht geeinigt, die bei einem Aufstieg der Italiener greifen würde. Da die Verhandlungen plötzlich stocken, könnte Schalke dazwischen grätschen und ein ähnliches Modell forcieren.

Lepore ist mit seinem Medium „svfootball.eu“ bislang die einzige Quelle für das Schalker Interesse. Der Journalist lag zuletzt unter anderem bei den Transfers von Christian Inao Oulai, Aleksey Batrakov und BVB-Neuzugang Giannis Konstantelias früh richtig. Die Information ist daher nicht als bestätigt zu betrachten, Lepore gilt aber auch nicht als unseriöse Quelle.

Schalke beschäftigt sich jedenfalls intensiv mit der Suche nach einem weiteren Mittelstürmer. Grund dafür sind unter anderem die anhaltenden Spekulationen um einen möglichen Abgang von Moussa Sylla. Mehrere zuletzt gehandelte Angreifer erwiesen sich dagegen nicht als konkrete Optionen. George Ilenikhena wurde von Sky bereits dementiert und dürfte finanziell ohnehin schwer darstellbar sein. Auch die Gerüchte um Oumar Diakité, Ali Habesoglu und Jelani Dumas haben sich bislang nicht verdichtet.

Hountondji kennt die Bundesliga und traf schon gegen Dortmund

Hountondji könnte deshalb eine Alternative sein. Der Angreifer stammt aus der Jugend von SM Caen, schaffte dort jedoch nicht den endgültigen Durchbruch in der Ligue 2. In der Saison 2024/25 überzeugte er dafür auf Leihbasis bei Rodez AF mit 23 Torbeteiligungen in 39 Pflichtspielen. Burnley verpflichtete ihn anschließend für rund vier Millionen Euro.

Andreas Hountondji
Foto: IMAGO

Nach nur einem halben Jahr wurde Hountondji bereits an Standard Lüttich verliehen. Dort sammelte er in 18 Pflichtspielen sechs Torbeteiligungen. In der vergangenen Saison folgte die Leihe zum FC St. Pauli. Neben seines Haarrisses im Fuß war er dort weitgehend gesetzt und erzielte vier Tore in 21 Einsätzen.

Besonders stark startete Hountondji in den ersten drei Spieltagen: Gegen Borussia Dortmund, den Hamburger SV und den FC Augsburg traf er jeweils. St. Pauli blieb in allen drei Spielen ungeschlagen. Danach folgte allerdings nur noch ein weiterer Treffer und der Abstieg mit seinem Leih-Klub.

Bei seiner Verpflichtung beschrieb St.-Pauli-Sportchef Andreas Bornemann die Stärken des Angreifers passend: „Andréas vereint körperliche Präsenz mit Dynamik, Tempo und technischem Potenzial.“ Eigenschaften, die auch auf Schalke gefragt sein dürften.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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