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Transferproblem für Bayern: Zaragoza lehnt lukratives Angebot ab
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Transferproblem für Bayern: Zaragoza lehnt lukratives Angebot ab

Die Verpflichtung von Bryan Zaragoza hat sich für den FC Bayern längst als millionenschweres Missverständnis entpuppt. Die Münchner möchten den Flügelspieler in diesem Sommer endgültig abgeben. Doch genau dieses Vorhaben gestaltet sich zunehmend schwierig. Nun hat der Spanier offenbar ein lukratives Angebot ausgeschlagen.

Beim FC Bayern laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Während die Verantwortlichen auf der Zugangsseite keinen großen Handlungsbedarf mehr sehen, soll sich auf der Abgangsseite noch einiges tun.

Zu den prominentesten Verkaufskandidaten gehört Bryan Zaragoza. Der 24-Jährige spielt in den sportlichen Planungen von Vincent Kompany keine Rolle mehr und darf den deutschen Rekordmeister bei einem passenden Angebot verlassen.

Ein möglicher Wechsel ist allerdings offenbar am Spieler selbst gescheitert. Wie der kicker berichtet, hat Zaragoza ein „lukratives Angebot“ aus dem nicht-europäischen Ausland abgelehnt.

Weitere Details zum interessierten Verein oder den finanziellen Rahmenbedingungen nennt das Fachmagazin nicht. Damit steht der Spanier vorerst weiterhin beim FC Bayern unter Vertrag. Sein Arbeitspapier an der Säbener Straße läuft noch bis zum Sommer 2029.

Bayern sucht nach dauerhafter Lösung für Zaragoza

Für Sportvorstand Max Eberl wird die Personalie damit zunehmend zu einer kniffligen Aufgabe. Die Bayern würden Zaragoza gerne dauerhaft verkaufen und dadurch zumindest einen Teil ihrer damaligen Investition wieder einspielen.

Im Winter 2024 sicherten sich die Münchner die Dienste des Offensivspielers vom FC Granada. Ursprünglich sollte Zaragoza erst im darauffolgenden Sommer nach München kommen. Aufgrund der damaligen Verletzungsprobleme in der Offensive wurde der Wechsel allerdings um ein halbes Jahr vorgezogen.

Medienberichten zufolge investierte der FCB insgesamt rund 17 Millionen Euro in den Spanier.

Sportlich zahlte sich die Verpflichtung bislang überhaupt nicht aus. Zaragoza konnte sich in München zu keinem Zeitpunkt nachhaltig durchsetzen und absolvierte bis heute lediglich sieben Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister.

Auch mehrere Leihgeschäfte brachten nicht den erhofften Durchbruch. Über CA Osasuna, Celta Vigo und die AS Rom versuchten die Bayern, Zaragoza Spielpraxis zu ermöglichen und gleichzeitig dessen Marktwert zu stabilisieren. Eine dauerhafte sportliche Perspektive entwickelte sich daraus allerdings nicht.

Eberl über Zaragoza: „Würden ihn gerne abgeben…“

Bryan Zaragoza
Foto: IMAGO

Inzwischen gibt es an der Säbener Straße kaum noch Zweifel daran, wie die Verantwortlichen mit Zaragoza planen. Gemeinsam mit João Palhinha und Sacha Boey gehört der Flügelspieler zu jenen Profis, denen der Verein einen Wechsel nahegelegt hat.

Max Eberl machte daraus während der Vorbereitung kein Geheimnis. „Die Spieler würden wir gerne abgeben, sie haben es bei uns schwer. Trotzdem haben sie natürlich das Recht, bei uns zu trainieren und alles zu geben. Für die generelle Planung haben wir aber andere Ideen“, erklärte der Sportvorstand.

Für Zaragoza kommt erschwerend hinzu, dass er sich in der bisherigen Saisonvorbereitung aufgrund körperlicher Probleme nicht nachhaltig präsentieren konnte. Dadurch wird es für den Spanier noch schwieriger, sich für potenzielle Interessenten zu empfehlen.

Gleichzeitig läuft den Bayern langsam die Zeit davon. Bis zum Ende der Transferperiode bleiben zwar noch einige Wochen, eine konkrete Lösung zeichnet sich aktuell jedoch nicht ab.

Damit droht sich das millionenschwere Missverständnis weiter hinzuziehen. Sollte bis zum Deadline Day kein passender Abnehmer gefunden werden, könnte Zaragoza trotz fehlender sportlicher Perspektive auch nach dem Transfersommer weiterhin zum Bayern-Kader gehören.

Quelle: FCBinsideZum Original

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