Der FC Bayern hat mit der Vertragsverlängerung von Harry Kane bis 2029 einen echten Coup gelandet. Der amtierende Ballon-d’Or-Sieger bleibt dem deutschen Rekordmeister langfristig erhalten und erhält dafür offenbar einen historischen Vertrag. Doch trotz der offiziellen Einigung bleibt eine entscheidende Frage offen: Kann der Engländer die Münchner möglicherweise schon vor Ablauf seines neuen Arbeitspapiers verlassen?
Auf der Pressekonferenz zu seiner Vertragsverlängerung zeigte sich Kane überglücklich. Der 33-Jährige machte deutlich, dass die Entscheidung für einen Verbleib in München bereits vor längerer Zeit gefallen war. Die jüngsten Verhandlungen hätten sich hauptsächlich um letzte Details gedreht.
Auch die Bayern-Verantwortlichen feierten die Einigung als wichtigen Erfolg. Sportvorstand Max Eberl sprach von einem „massiven Ausrufezeichen, wenn du es als Klub schaffst, mit dem weltbesten Fußballer zu verlängern“. Finanziell lassen sich die Münchner die langfristige Bindung ihres Top-Stürmers allerdings einiges kosten.
Kane kassiert Rekordgehalt beim FC Bayern
Medienberichten zufolge, kann Kane mit seinem neuen Vertrag auf jährliche Bezüge von mehr als 25 Millionen Euro kommen. Damit würde der Engländer zum bestbezahlten Spieler der Vereinsgeschichte aufsteigen.
Laut kicker könnte der Bayern-Star sogar zum Spitzenverdiener im europäischen Fußball werden. Im Gegenzug für das hohe Gehalt einigten sich beide Seiten demnach auf eine Verlängerung um lediglich zwei Jahre. Eine zusätzliche Vertragsoption bis 2030 wurde nicht vereinbart.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen verteidigte die finanziellen Dimensionen des Deals auf der Pressekonferenz. „Für uns ist das ein großer Vertrag für einen großen Spieler. Und er ist ein Fairer. Harry hat uns in den letzten drei Jahren eine unglaubliche Menge Freude bereitet und gezeigt, dass er auch in diesen letzten drei Jahren jeden Penny wert war. Wir sehen die Dinge auch zukünftig so“, erklärte der Bayern-Boss.
Für die Verantwortlichen steht damit außer Frage, dass Kane die hohe Investition rechtfertigt.
Gibt es eine Ausstiegsklausel für Kane?

Eine wichtige Frage blieb bei der Vorstellung des neuen Vertrags allerdings unbeantwortet. Bereits vor der offiziellen Verlängerung hatte es Berichte gegeben, wonach Kane sich eine Möglichkeit für eine vorzeitige Rückkehr in die englische Premier League sichern könnte.
Insbesondere eine mögliche Klausel zugunsten seines früheren Vereins Tottenham Hotspur war zuletzt diskutiert worden. Laut Sky sollen die Gespräche über den neuen Vertrag auch ein mögliches Vorkaufsrecht der Londoner umfasst haben.
Ein solcher Passus könnte Tottenham unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen, ein Angebot eines anderen Vereins für Kane mitzugehen. Die endgültige Entscheidung über einen Wechsel würde allerdings weiterhin beim Spieler liegen.
Ob entsprechende Regelungen tatsächlich Bestandteil des neuen Vertrags geworden sind, ist bislang nicht bekannt. Dreesen ließ lediglich durchblicken, dass die Münchner langfristig mit ihrem Torjäger planen. „Wir haben immer noch viel, was wir gemeinsam erreichen wollen. Deshalb haben wir gesagt, dass diese Geschichte noch nicht vollständig geschrieben ist. Und wer weiß, was 2029 passiert“, erklärte der Vorstandschef.
Die Aussagen könnten darauf hindeuten, dass die Bayern von einem Verbleib bis zum regulären Vertragsende ausgehen. Einen Beleg dafür, dass keine Ausstiegsklausel existiert, liefern sie allerdings nicht.
Kane selbst hatte zuletzt mehrfach betont, wie wohl er und seine Familie sich in München fühlen. Auch sportlich sieht der Engländer beim FC Bayern weiterhin die besten Voraussetzungen, um große Titel zu gewinnen.
Dennoch bleibt die Frage nach einer möglichen Ausstiegsklausel vorerst offen. Bis zur offiziellen Bestätigung oder Dementierung entsprechender Vertragsdetails lässt sich nicht abschließend beurteilen, ob Kane tatsächlich bis zum Sommer 2029 an den Rekordmeister gebunden ist.










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