Trotz der Niederlage gegen Spanien zeigte Jude Bellingham erneut eine starke Leistung im England-Trikot. Gegen Tschechien soll nun ein Sieg her.
Auch beim zweiten Spiel der Nations League setzt Thomas Tuchel voll auf seinen Superstar von Real Madrid. Beim 2:3 gegen den Weltmeister blühte Bellingham auf und ließ sich auch von einigen Sticheleien von bekannten Gesichtern aus La Liga nicht aus der Ruhe bringen.
Viel mehr haben ihm die Provokationen geholfen, glaubt Tuchel. „“Es ist besser, wenn er mit einer gewissen Wut im Bauch spielt. Das liegt ihm einfach. Ich glaube, manchmal sucht er genau diese Momente, um sein Feuer zu entfachen“, sagte der deutsche Trainer der Three Lions vor dem Spiel gegen Tschechien am Dienstagabend.
Tuchel: Bei den Three Lions kennt Bellingham keine Teamkollegen
In einer Szene geriet der 23-Jährige kurz mit Marc Cucurella aneinander, mit dem er gemeinsam für Real Madrid aufläuft. „Ich glaube, für ihn gibt es keine Teamkollegen, wenn er in der Nationalmannschaft spielt“, so Tuchel über Bellingham: „Er will gewinnen. Da kennt er keine Teamkollegen. Er ist zwar weiterhin mit ihnen befreundet, aber eben nicht während dieser 90 Minuten.“
Am liebsten hätte er seinen Unterschiedsspieler in allen vier Spielen der Länderspielphase von Beginn an auf dem Feld, betonte der deutsche Trainer der englischen Nationalmannschaft. Tuchel weiß aber um die Risiken. „Das ist der einzige Stil, den er spielen kann; das ist einfach sein Spiel. Es ist keine besonders kräfteschonende Spielweise, aber mal sehen. Ich glaube, die Sorge ist, dass er das in dieser Saison in dieser intensiven Phase noch nicht gemacht hat. Wir müssen uns mit den Physiotherapeuten abstimmen. Wir werden bei Jude kein Risiko eingehen. Aber was seinen Stil betrifft: So spielt er eben“, zitiert Sky Sports den ehemaligen Bayern-Trainer.

Tuchel würde die vier Spiele gerne nutzen, um seine Stammachse so oft wie möglich zusammen spielen zu lassen. „Mein Wunschszenario wäre, erneut mit mindestens sechs oder sieben Spielern aus dieser Startformation anzutreten, denen wir vertrauen. Ihnen die Verantwortung zu übertragen und sie das Vertrauen spüren zu lassen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das möglich ist. Mal sehen.“









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