Vor dem Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen gibt es beim FC Schalke 04 eine Überraschung. Drei Stars reisen mit, doch Miron Muslic überlässt einem anderen das Kommando.
Der FC Schalke 04 nutzt die Länderspielpause für einen Abstecher in die Nachbarschaft. Am Donnerstagabend (24. September) treten die Königsblauen bei Rot-Weiß Oberhausen an. Obwohl zahlreiche Nationalspieler fehlen, dürfen sich die Zuschauer im Stadion Niederrhein auf einige prominente Schalker freuen.
Nach Informationen von RevierSport gehören unter anderem Edin Dzeko, Moussa Sylla und Ron Schallenberg zum Aufgebot. Auch Vitalie Becker und Janik Bachmann sollen gegen den Spitzenreiter der Regionalliga West zum Einsatz kommen. Andere Leistungsträger erhalten dagegen eine Verschnaufpause. Kenan Karaman, Hasan Kuruçay und Robin Gosens werden demnach nicht dabei sein.
Eine Überraschung gibt es zudem auf der Trainerbank: Nicht Chefcoach Miron Muslic, sondern sein Assistent Tim Hoogland wird die Mannschaft gegen RWO betreuen. Hoogland übernimmt sowohl die Vorbereitung auf die Partie als auch das Coaching während der 90 Minuten. Muslic reist dennoch mit nach Oberhausen und wird das Testspiel vor Ort verfolgen.
Schalke wohl mit Dzeko und Sylla gegen Oberhausen
Aufgrund der zahlreichen Abstellungen bietet die Begegnung zugleich einigen Nachwuchsspielern die Chance, sich zu zeigen. Bereits am Mittwoch trainierten mehrere Talente aus der Knappenschmiede bei den Profis mit. Dazu gehörten Magnus Rösner, Louis Tober, Edion Gashi und Jean-Paul N’diaye aus der U23. Auch Kyrylo Khadasevych, Niclas Damberg, Amir El Abdouni, Arian Güzel und Aboubacar Sylla waren dabei. Für die Partie soll außerdem Steve Noode zum Kader stoßen.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte am Donnerstag aber auch einem Oberhausener gelten. Max Meyer steht vor seinem Debüt für RWO – ausgerechnet gegen seinen früheren Verein. Der mittlerweile 31-Jährige wurde auf Schalke ausgebildet und schaffte dort einst den Sprung zum Profi und Nationalspieler. Sein Abschied im Jahr 2018 verlief nach einem öffentlich ausgetragenen Streit äußerst geräuschvoll.
Nun könnte es zum Wiedersehen auf dem Rasen kommen. Anstoß im Stadion Niederrhein ist um 19 Uhr. Rund 8000 Zuschauer werden erwartet.









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