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Um HSV-Legende zu ehren: Wird eine U-Bahn-Station nach ihm benannt?
Nur die RauteNur die Raute·VonJule Stolpe

Um HSV-Legende zu ehren: Wird eine U-Bahn-Station nach ihm benannt?

Am Donnerstag wäre HSV-Legende Uwe Seeler 90 Jahre alt geworden. Der 5. November wird für den Klub wohl immer ein besonderer Tag bleiben. Vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (20.30 Uhr) äußerte sich auch HSV-Coach Merlin Polzin zu der mit 85 Jahren verstorbenen Ikone.

„So ein Tag ist ein Anlass, um noch einmal mehr daran zu denken, was er dem Verein gegeben hat. Und zwar nicht nur als Spieler, sondern vor allem als Mensch. Ein ganz, ganz toller Charakter und ein Vorbild für alle, die in den Jahrzehnten nach ihm gekommen sind und noch kommen werden“, adelte Polzin Seeler.

Bekommt eine HSV-Legende eigene U-Bahn-Station?

Um die Erinnerung an ihn auch in Zukunft in allen Ehren zu halten, bietet sich rund um den Volkspark aktuell eine weitere gute Möglichkeit. Das berichtet die Bild. Bald könnte nämlich eine U-Bahn-Station den Namen des HSV-Rekordtorschützen tragen. Das ginge durch eine Befragung der Hamburger Hochbahn.

Die neue U5 wird voraussichtlich 2040 fertiggestellt, und das Verkehrsunternehmen sucht für drei Stationen eine Bezeichnung, die aus der Bevölkerung kommen soll. Eine von ihnen ist der Stopp am Farnhornstieg nördlich der beiden Arenen im Volkspark.

Eingang Nordwest Volksparkstadion
IMAGO

Seit Ende Oktober läuft eine Umfrage. Bis zum 8. November können Vorschläge über ein Online-Formular eingereicht werden. Neben anderen Ideen wie „An den Arenen“ oder „Volkspark“ würden sich rund ein Drittel der Teilnehmer eine Bezeichnung der Station zu Ehren von Seeler wünschen. Das schätzt die Bild.

Das sind die konkreten Vorschläge

Zum Beispiel „Uwe-Seeler-Allee“, also so, wie bereits die Straße zwischen Volksparkstadion und Sparda-Bank-Arena heißt. Oder „Uwe-Seeler-Station“ oder „Uwe-Seeler-Platz“. Es könnte also tatsächlich bald so weit sein: Nach der Phase der Vorschläge sucht eine Jury aus Vertretern der Stadtpolitik bis zu drei Favoriten aus, die danach in einer erneuten Online-Abstimmung zur Wahl stehen.

Übrigens: Laut der Bild gab es auch einige Spaßvogel-Vorschläge, wie beispielsweise „Null-Punkte-Tempel“ oder „Tim-Walter-Allee“.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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