Im Januar 2027 soll die Asienmeisterschaft in Saudi-Arabien stattfinden, bei der die besten Nationalmannschaften des Kontinents um den Titel kämpfen. Doch die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten wirft inzwischen Fragen rund um das Turnier auf. Nach mehreren Raketenangriffen auf den Flughafen der Hauptstadt Riad wächst die Sorge um die Sicherheit von Spielern, Fans und Verantwortlichen. Bei den Angriffen kamen nach Angaben aus der Region mehrere Menschen ums Leben, Hunderte weitere wurden verletzt.
Diese Entwicklungen bleiben also auch im internationalen Fußball nicht unbeachtet. Vertreter von Spielergewerkschaften fordern, die Sicherheit aller Beteiligten bei der Planung der Asienmeisterschaft an oberste Stelle zu setzen. Zudem hat der japanische Fußballverband bereits seine Teilnahme an einer in Saudi-Arabien geplanten FIFAe-Weltmeisterschaft zurückgezogen. Ob die Asienmeisterschaft wie vorgesehen stattfinden kann, ist derzeit offen. Der Kontinentalverband AFC hat sich zu den wachsenden Bedenken bisher nicht öffentlich geäußert.
Spielergewerkschaft Fifpro beobachtet Sicherheitslage in Saudi-Arabien
Nach den jüngsten Raketenangriffen der Huthi-Miliz auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad gibt es neue Bedenken hinsichtlich der dort geplanten Austragung der Asienmeisterschaft 2027. Das geht aus einem Artikel von The Guardian hervor. Demnach schaue die internationale Spielergewerkschaft Fifpro inzwischen besorgt auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten. „Die Sicherheit der Spieler, Fans und Mitarbeiter muss bei der Planung und Durchführung des AFC-Asien-Cups oberste Priorität haben und im Mittelpunkt stehen“, zitiert die britische Tagesszeitung Beau Busch, den Präsidenten von Fifpro für Asien und Ozeanien.

Busch arbeitet außerdem als Geschäftsführer der australischen Spielergewerkschaft Professional Footballers Australia. Auch der australische Fußballverband beobachtet die Entwicklungen und steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit dem asiatischen Kontinentalverband AFC. Eine konkrete Entscheidung über mögliche Konsequenzen für das Turnier gibt es bislang jedoch noch nicht. Die australische Regierung rät derzeit allerdings dazu, von Reisen nach Saudi-Arabien abzusehen. Die „Socceroos“ treffen während der nächsten Länderspielpause im November jeweils auswärts auf Katar und Jordanien.
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Die Bedenken zur Sicherheitslage in Saudi-Arabien sind mit Blick auf die geplanten Spielorte der Asienmeisterschaft relevant. Fünf der insgesamt acht Stadien befinden sich in Riad, wo 31 Begegnungen einschließlich des Endspiels am 5. Februar 2027 stattfinden sollen. In den letzten Tagen fuhr die Huthi-Miliz aus dem Jemen mehrere Angriffe auf Saudi-Arabien. In diesem Zusammenhang wurde der internationale Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt gleich zweimal von Geschossen attackiert. Des Weiteren zerstörten die Huthi auch Energieanlagen im Wüstenstaat. Ob das Turnier wie vorgesehen stattfinden kann, bleibt damit vorerst offen.









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