Für die deutsche Nationalmannschaft steht am Donnerstagabend das dritte Spiel unter Jürgen Klopp an. Um 20:45 Uhr trifft das DFB-Team in München auf Serbien und wartet nach den ersten beiden Partien noch auf den ersten Sieg in der Nations League.
Aus Sicht des FC Bayern richtet sich der Blick vor allem auf Jonas Urbig. Der 23-Jährige steht erstmals in seiner Karriere im Tor der deutschen A-Nationalmannschaft. Klopp hatte bereits vor der Partie angekündigt, dem Münchner gegen Serbien das Vertrauen zu schenken.
Neben Urbig stehen mit Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Serge Gnabry drei weitere Bayern-Profis in der deutschen Startelf. Gnabry führt die neu zusammengestellte Mannschaft zudem als Kapitän aufs Feld.
Urbig feiert sein DFB-Debüt
Auf der Torwartposition setzt Klopp seine Rotation damit fort. Nach Marc-André ter Stegen und Alexander Nübel in den ersten beiden Begegnungen ist Urbig bereits der dritte Keeper, der unter dem neuen Bundestrainer von Beginn an ran darf.
Für den Bayern-Torhüter ist der Einsatz ein weiterer Meilenstein in seiner noch jungen Karriere. Beim deutschen Rekordmeister wird Urbig als langfristiger Nachfolger von Manuel Neuer aufgebaut. Nun darf er erstmals auch auf der großen DFB-Bühne zeigen, was in ihm steckt.
Auch Pavlovic und Bischof erhalten ihre Chancen.
Klopp erwartet gegen Serbien eine ähnliche Aufgabe wie zuletzt beim 0:1 gegen Griechenland. „Die Herangehensweise wird nicht so viel anders sein als das, was die Griechen gemacht haben. Wir mussten extrem dominant sein, hatten extrem viel Ballbesitz – entsprechend konnten wir lernen, was es zu lernen gab“, erklärte der Bundestrainer vor der Partie.
Gnabry führt das DFB-Team als Kapitän an

Eine besondere Rolle kommt Gnabry zu. Weil der etatmäßige Kapitän Joshua Kimmich nicht zum zweiten Aufgebot dieser Länderspielphase gehört, trägt der Bayern-Profi gegen Serbien die Binde.
Klopp hatte seinen Kader für die zweite Hälfte der Länderspielperiode auf zahlreichen Positionen verändert. Damit möchte der 59-Jährige weitere Spieler kennenlernen und sehen, wie sich die Mannschaft ohne mehrere etablierte Führungskräfte präsentiert.
Neben Urbig gibt es gegen Serbien noch einen zweiten Debütanten: Freiburgs Derry Scherhant steht erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft auf dem Platz.
Die DFB-Startelf gegen Serbien
Urbig – Mittelstädt, Thiaw, Anton, Treu – Pavlovic, Wirtz, Bischof – Scherhant, Woltemade, Gnabry (C)










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