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„Verfiel in Schockstarre": Fährmann spricht über Wechsel zu Schalke
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonManuel Behlert

„Verfiel in Schockstarre": Fährmann spricht über Wechsel zu Schalke

Ralf Fährmann war lange Zeit eine wichtige Figur beim FC Schalke 04. Ein Kulttorhüter, der immer wieder auf dem Platz durch sportlich hervorragende Leistungen zu überzeugen wusste. 

Auch neben dem Platz kam er bei den Königsblauen stets gut an. Zumindest meistens. Im Sommer 2025 war Schluss bei seinem Herzensklub. Mittlerweile hat er seine Biografie geschrieben und dabei einige sehr spannende Einblicke gegeben.

Zum Beispiel zu seinem Start auf Schalke. Vielmehr sogar zur ersten Kontaktaufnahme seitens des Klubs aus Gelsenkirchen.

Fährmann spricht über Schalke-Wechsel

„Mein Bruder stürmte in mein Zimmer. „Ralf, Ralf, Schalke 04 ruft gerade an. Die wollen dich.“ Keine Ahnung, woher die unsere Nummer hatten. Ich verfiel in Schockstarre. Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl. Als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen“, erklärte Fährmann.

Und weiter: „Ich bekam sofort panische Angst. Nie in meinem Leben, selbst als gestandener Profi, habe ich ein solches Gefühl noch einmal gespürt. Mein ganzes Zimmer begann sich vor meinen Augen zu drehen. Es klingt komisch, aber gleichzeitig wusste ich: Das ist meine Chance. Die will ich nutzen.“

Ralf Fährmann
Foto: IMAGO

Fährmann schreibt zudem von einem Gespräch mit Rudi Assauer. „Er ging sofort ans Eingemachte. 200 Euro pro Monat in der U16, 400 Euro pro Monat ab der U18. Plus fünf Flüge von Düsseldorf nach Dresden. Hammer. Wir mussten nicht lange überlegen. Schalke war mein Klub. Von Beginn an.“ Die Dinge waren also schnell verhandelt und Fährmann war schnell abgeholt.

Vor allem während seiner Anfangsphase gab es einige Dinge, an die sich Fährmann gewöhnen musste. „Norbert Elgert war immer an der Grenze. Einmal kam er mit goldenen Hanteln in die Kabine. „Ich habe mal an einem Kraftwettbewerb teilgenommen“, sagte er. Und weiter: „Ich war von allen der schmächtigste Teilnehmer. Aber ratet mal, welchen Platz ich gemacht habe?“ Youssef Yesilmen, einer meiner Mitspieler, sagte: „Sechster?“ Was auch immer Youssef zu dieser Antwort verleitet hatte, Elgert war außer sich. Er fuchtelte mit den goldenen Hanteln herum und rief: „Erster! Weil ich den größten Willen hatte.“

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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