Der FC Schalke steht kurz vor dem Abschied von einem Offensivspieler. Für den Transfer-Flop zeichnet sich eine Lösung in Spanien ab.
Für Christian Gomis ist beim FC Schalke 04 derzeit kaum noch Platz. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga ist der 26-Jährige in der Hierarchie der Königsblauen weit nach hinten gerutscht. Nun zeichnet sich eine Lösung ab: Gomis soll die kommende Saison nach Informationen der WAZ beim spanischen Zweitligisten CD Teneriffa verbringen.
Geplant ist demnach zunächst eine Leihe. Teneriffa soll sich darüber hinaus die Möglichkeit gesichert haben, den Angreifer anschließend fest zu verpflichten. Wie hoch diese Kaufoption ausfällt, ist bislang nicht bekannt. Auch die offizielle Bestätigung des Geschäfts steht noch aus.
Für Schalke wäre der Transfer vor allem die vorläufige Trennung von einem Spieler, der die in ihn gesetzten Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte. Gomis war erst im Sommer 2025 vom FC Winterthur gekommen. Etwa 1,5 Millionen Euro investierte S04 damals in den Stürmer und stattete ihn mit einem Vertrag bis 2029 aus. Kein anderer Schalke-Neuzugang jener Transferperiode war teurer.
Schalke findet Abnehmer für Christian Gomis
Sportlich zahlte sich diese Investition kaum aus. Aus 19 Pflichtspielen unter Trainer Miron Muslic stehen lediglich ein Tor und eine Vorlage zu Buche. Nach seinem Treffer gegen Hannover 96 blieb Gomis ohne weiteres Erfolgserlebnis, zwischenzeitlich wurde er zudem durch eine Verletzung ausgebremst.

Über seine schwierige erste Saison sagte Gomis zuletzt gegenüber der WAZ: „Es war hart für mich“. Aufgeben wollte er deshalb jedoch nicht. „Ich habe hart an mir gearbeitet. Das hilft mir dabei, auf mein bestes Level zu kommen.“ Auf Schalke dürfte er die dafür benötigte Spielzeit momentan kaum erhalten. Edin Dzeko, Moussa Sylla und Junior Adamu stehen im Angriff vor ihm. Beim 5:2 nach Verlängerung im DFB-Pokal gegen Halle gehörte Gomis nicht einmal zum Kader.
Teneriffa bietet ihm nun die Chance auf einen Neustart. Komplettes Neuland wäre Spanien für Gomis ohnehin nicht. Der gebürtige Senegalese verbrachte dort einen Teil seiner Kindheit und besitzt die spanische Staatsbürgerschaft. Sollte er sich auf den Kanaren empfehlen und Teneriffa anschließend die Kaufoption nutzen, könnte aus dem vorübergehenden Abschied von Schalke ein endgültiger werden.









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