Vor dem Duell mit Griechenland trifft Jürgen Klopp eine wichtige Personalentscheidung. Ein BVB-Star steht nicht im deutschen Aufgebot.
Beim zweiten Länderspiel unter Jürgen Klopp wird die deutsche Nationalmannschaft ohne Nico Schlotterbeck auskommen. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund gehört am Sonntagabend (20:45 Uhr) gegen Griechenland nicht zum gemeldeten DFB-Aufgebot. Das geht aus der offiziellen Kaderliste für die Nations-League-Partie in Augsburg hervor.
Hinter der Entscheidung steckt allerdings keine sportliche Degradierung. Vielmehr soll die Belastung des 26-Jährigen nach seiner längeren Verletzungspause gezielt gesteuert werden. Schlotterbeck hatte sich während der Weltmeisterschaft am Sprunggelenk verletzt und erst kurz vor der aktuellen Länderspielphase sein Comeback gefeiert. Entsprechend führt das DFB-Team den BVB-Profi vorsichtig wieder an die volle Belastung heran.
Schlotterbeck bleibt dennoch beim DFB-Team und kann die Trainingseinheiten unter Klopp nutzen, um weiter Spielrhythmus aufzubauen. Das dürfte auch im Interesse von Borussia Dortmund und Trainer Niko Kovac sein. Beim BVB fehlen während der Länderspielphase zahlreiche Nationalspieler, wodurch Schlotterbeck in Dortmund nur eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten mit den Profis hätte.
Klopp streicht BVB-Star Schlotterbeck
Von der Kaderentscheidung profitiert Bambasé Conté. Der 23-Jährige von der TSG Hoffenheim war beim 1:1 gegen die Niederlande noch nicht für das Spielaufgebot berücksichtigt worden. Klopp hatte anschließend bereits angekündigt, dass Conté gegen Griechenland dabei sein werde. Nun übernimmt er sogar Schlotterbecks Rückennummer 15 und könnte zu seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft kommen.

Auch in der Innenverteidigung muss Klopp damit umstellen. Als mögliche Option neben Jonathan Tah gilt Yann Aurel Bisseck. Der Verteidiger von Inter Mailand könnte gegen die Griechen seine Chance in der Startelf erhalten.
Darüber hinaus gibt es im deutschen Aufgebot weitere Veränderungen. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Jamal Musiala und Kai Havertz rücken Florian Wirtz und Jonathan Burkardt nach. Wirtz läuft weiterhin mit der Nummer 17 auf, während Chris Führich die zuvor von Havertz getragene Nummer 7 übernimmt. Burkardt erhält für die Partie die Rückennummer 10.










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