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Weitere Sommer-Neuzugänge? Bayern-Bosse treffen Transfer-Entscheidung
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Weitere Sommer-Neuzugänge? Bayern-Bosse treffen Transfer-Entscheidung

Mit Ismael Saibari, Nathaniel Brown und Bara Sapoko Ndiaye hat der FC Bayern seinen Kader in diesem Sommer punktuell verstärkt. Zuletzt wurde dennoch über weitere mögliche Neuzugänge spekuliert. Nun haben die Verantwortlichen offenbar eine klare Entscheidung getroffen: Auf der Zugangsseite soll nichts mehr passieren – selbst dann nicht, wenn weitere Spieler den Verein verlassen.

Knapp drei Wochen vor dem Ende der Transferperiode scheint die Kaderplanung beim deutschen Rekordmeister endgültig abgeschlossen zu sein.

Wie die Sport BILD berichtet, herrscht zwischen Vorstand und Aufsichtsrat Einigkeit darüber, dass in diesem Sommer keine weiteren Spieler verpflichtet werden sollen.

Auch weitere Abgänge ändern Bayerns Plan nicht

Bemerkenswert ist dabei vor allem: Auch mögliche Verkäufe sollen an dieser Entscheidung nichts mehr ändern. Selbst wenn die Münchner weitere Profis von ihrer Gehaltsliste bekommen, soll das dadurch frei werdende Geld offenbar nicht unmittelbar in neue Spieler investiert werden.

Gerade dieser Punkt ist mit Blick auf die aktuelle Situation interessant. Mit Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza befinden sich weiterhin mehrere Spieler im Kader, die den FC Bayern nach Möglichkeit noch verlassen sollen.

Vor allem bei Palhinha gibt es konkrete Interessenten. Aston Villa beschäftigt sich intensiv mit dem portugiesischen Mittelfeldspieler. Auch bei Boey und Zaragoza arbeiten die Verantwortlichen weiterhin an Lösungen.

Sollten tatsächlich alle drei Profis gehen, würde der ohnehin bewusst kompakt gehaltene Kader noch einmal kleiner werden. Einen Ersatz wollen die Bayern nach aktuellem Stand dennoch nicht verpflichten.

Damit setzen die Verantwortlichen offenbar ganz bewusst auf die vorhandene Mannschaft und die zahlreichen Nachwuchsspieler, die sich während der Sommervorbereitung empfehlen konnten.

Youngster wie Maycon Cardozo oder Bastian Assomo hinterließen auf der Asienreise einen guten Eindruck. Hinzu kommt Ndiaye, der nach seiner vorherigen Leihe nun fest verpflichtet wurde und bereits vollständig in die Mannschaft integriert ist.

Kompany muss mit dem vorhandenen Kader auskommen

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Auch Vincent Kompany hatte sich zuletzt zurückhaltend zu weiteren Transfers geäußert. Der Bayern-Coach verwies darauf, dass die Verantwortung für Zu- und Abgänge bei Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund liege.

Gleichzeitig betonte Kompany, dass sich sein Kader allein durch die Rückkehr mehrerer zuletzt fehlender Spieler noch weiterentwickeln werde. Genau darauf scheinen die Verantwortlichen jetzt zu setzen.

Mit Saibari und Brown investierten die Münchner bereits rund 100 Millionen Euro in zwei prominente Verstärkungen. Während Brown die Defensive variabler machen soll, bietet Saibari Kompany mehrere Optionen im Mittelfeld und in der Offensive.

Dass selbst weitere Verkäufe keinen neuen Transfer auslösen sollen, ist dennoch eine durchaus mutige Entscheidung. Schließlich wollen die Bayern nach dem Double in der vergangenen Saison auch in der Champions League den nächsten Schritt machen.

Sollte es während der Saison zu mehreren Verletzungen kommen, könnte die Kaderbreite schnell zum Thema werden. Die Bayern-Bosse scheinen dieses Risiko jedoch bewusst einzugehen und wollen stattdessen verstärkt auf ihre jungen Spieler setzen.

Damit dürfte sich der Fokus von Eberl und Freund für die verbleibenden Wochen der Transferperiode endgültig verschieben: Statt nach weiteren Verstärkungen zu suchen, geht es jetzt vor allem darum, für Palhinha, Boey und Zaragoza passende Abnehmer zu finden.

Quelle: FCBinsideZum Original

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