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Wirbel um Vertragsverlängerung: Bayern-Boss Eberl reagiert auf Gerüchte
FCBinsideFCBinside·VonLukas Neth

Wirbel um Vertragsverlängerung: Bayern-Boss Eberl reagiert auf Gerüchte

Die Vertragsverlängerung von Max Eberl beim FC Bayern ist längst offiziell, dennoch sorgt die Entscheidung hinter den Kulissen weiter für Gesprächsstoff. Grund dafür ist vor allem Karl-Heinz Rummenigge. Der frühere Vorstandschef soll dem Sportvorstand bei der entscheidenden Abstimmung im Aufsichtsrat seine Stimme verweigert haben.

Nach Informationen von SPORT1 wurde Eberls Verlängerung bis 2029 nicht einstimmig beschlossen. Rummenigge stimmte demnach nicht gegen den neuen Vertrag, sondern enthielt sich. Der 70-Jährige soll Eberls Arbeit weiterhin kritisch beobachten.

Rummenigge soll nicht nur Vorbehalte gegenüber Eberls bisheriger Arbeit haben, sondern auch kritisch gesehen haben, dass Uli Hoeneß die Verlängerung bereits vor der eigentlichen Entscheidung des Aufsichtsrats öffentlich praktisch als sicher dargestellt hatte.

Eberl selbst wurde vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin nun auf die Berichte angesprochen. Der Sportvorstand möchte der internen Abstimmung allerdings keine größere Bedeutung beimessen.

„Ich will meine Arbeit machen“

„Meine Vertragsverlängerung war ein großes Thema. Ich habe gehofft, dass es jetzt vorbei ist mit der Unterschrift. Ich habe immer gesagt: Ich wollte meinen Job machen, ich will meine Arbeit machen, dann wird der Aufsichtsrat eine Entscheidung fällen“, erklärte Eberl.

Genau diese Entscheidung ist inzwischen gefallen. Wer innerhalb des Kontrollgremiums für ihn gestimmt hat und wer nicht, ist für den 53-Jährigen nach eigener Aussage kein Thema.

„Der Aufsichtsrat hat eine Entscheidung gefällt. Ich habe keine Ahnung, wer wie abgestimmt hat, aber ich glaube, der FC Bayern München und der Aufsichtsrat haben sich sehr viele Gedanken über die Verlängerung gemacht“, betonte der Sportvorstand.

Damit vermied Eberl eine direkte Reaktion auf Rummenigges Enthaltung. Stattdessen verweist er auf das Ergebnis: Sein Vertrag wurde verlängert, seine Zukunft beim FC Bayern ist bis 2029 geregelt.

Eberl richtet den Blick auf die Zukunft

Max Eberl
Foto: IMAGO

Dass es innerhalb der Bayern-Führung in den vergangenen Monaten unterschiedliche Ansichten über Eberl gab, ist allerdings kein Geheimnis. Auch Hoeneß hatte zuletzt eingeräumt, dass man mit der Arbeitsweise des Sportvorstands zeitweise nicht vollständig zufrieden gewesen sei. Gleichzeitig lobte der Ehrenpräsident dessen Entwicklung und insbesondere die Arbeit während des vergangenen Transfersommers.

Mit der Verlängerung hat der Aufsichtsrat letztlich entschieden, den eingeschlagenen Weg mit Eberl fortzusetzen. Auch der Vertrag von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen wurde bis 2029 verlängert. Sportdirektor Christoph Freund erhielt ebenfalls ein neues Arbeitspapier bis 2029.

Eberl möchte die Diskussionen um seine Person deshalb nun endgültig hinter sich lassen.

„Dementsprechend werde ich meine Arbeit jetzt bis 2029 bestmöglich fortsetzen und weiter versuchen, so erfolgreich zu sein, wie es die letzten zwei Jahre auch war“, erklärte der Bayern-Boss.

Rummenigges Enthaltung zeigt zwar, dass Eberls Verlängerung im Aufsichtsrat nicht von allen Mitgliedern gleichermaßen unterstützt wurde. An der Entscheidung selbst ändert das jedoch nichts: Eberl hat das Vertrauen der erforderlichen Mehrheit erhalten und soll die sportliche Zukunft des FC Bayern auch in den kommenden Jahren mitgestalten.

Quelle: FCBinsideZum Original

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