Der FC Bayern verhandelt mit Leonard Prescott über einen neuen Vertrag. Die Gespräche verlaufen offenbar zäh. Der aktuelle Kontrakt des 17-jährigen Torhüters endet 2027, mehrere Klubs sollen sich bereits mit ihm beschäftigen.
Wie Sky berichtet, sprechen der Klub und der Keeper derzeit über eine Verlängerung. Einfach sind diese Verhandlungen demnach nicht. Im Kern geht es um die Frage, welche sportliche Perspektive Prescott in München erhält.
Der deutsche U17-Nationalspieler zählt zu den vielversprechendsten Torhütern am Campus. Intern traut man ihm laut dem Bericht viel zu. Im vergangenen Frühjahr stand er wegen mehrerer Ausfälle sogar im Champions-League-Aufgebot der Profis.
Urbig ist als Neuer-Nachfolger eingeplant
Die Hierarchie im Münchner Tor ist auf lange Sicht weitgehend festgelegt. Jonas Urbig soll Manuel Neuer nach dessen Karriereende als Stammkeeper beerben und wird gezielt darauf vorbereitet. Dahinter planen die Verantwortlichen perspektivisch eher mit einem erfahrenen Ersatzmann.

Prescott müsste in diesem Modell zunächst als Entwicklungsspieler reifen. Der Klub kann ihm deshalb derzeit kaum zusagen, ab wann er realistisch um den Platz zwischen den Pfosten kämpfen könnte. Genau an diesem Punkt hängen die Gespräche offenbar.
Mehrere Interessenten und eine Knieverletzung
Bereits im Frühjahr hatte der FC Bayern laut Sky versucht, das Arbeitspapier vorzeitig auszudehnen. Damals sollen auch Chelsea und Juventus konkret interessiert gewesen sein. Inzwischen befassen sich dem Bericht zufolge mehrere Vereine aus Deutschland und dem Ausland mit dem Torhüter, der sich mit seiner Entscheidung damit Zeit lassen kann.
Ausgebremst wird der Keeper seit Juni von einer Meniskusverletzung. Der FC Bayern hatte damals mitgeteilt, dass er mehrere Monate ausfallen werde. Derzeit arbeitet der 17-Jährige an seiner Rückkehr auf den Platz.
Kommt keine Einigung zustande, könnte Prescott laut dem Bericht schon im kommenden Sommer zum Verkaufskandidaten werden. Andernfalls hätte er die Möglichkeit, den Klub 2027 ablösefrei zu verlassen. Wie die Verhandlungen ausgehen, ist derzeit offen.












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