Die Rückkehr von Mario Vuskovic auf den Trainingsplatz sorgt beim HSV für unverändert große Euphorie. Das gilt auch für Trainer Merlin Polzin.
„Für mich war es – wie für alle anderen HSVer auch – ein besonderer Moment“, sagte Polzin am Donnerstag über das umjubelte Comeback des Innenverteidigers. „Es war sehr emotional, das sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine mitzuerleben. Es hat gezeigt, welche Geschlossenheit der HSV hat und welches Bild wir nach außen zeigen wollen.“
Sportlich hinterließ Vuskovic in seinen ersten Trainingseinheiten bereits eine ordentliche Duftmarke. „Mario ist topfit, hat viel gearbeitet und macht einen guten sowie griffigen Eindruck“, erklärte Polzin. Gleichzeitig bremste der Trainer allzu hohe Erwartungen. „Natürlich fehlen ihm die Einheiten mit der Mannschaft – im Wettkampf oder in Spielformen. Es wäre zu verfrüht, ein Fazit zu ziehen, aber der erste Eindruck ist positiv.“
HSV-Coach lobt neue Vuskovic-Entwicklung
Besonders bemerkenswert ist für Polzin jedoch die charakterliche Entwicklung, die Vuskovic während seiner vierjährigen Sperre genommen hat. „Er ist ein Junge, der schon vor seiner Sperre unfassbar viel Talent hatte. Jetzt ist er in seiner Persönlichkeit noch einmal deutlich reifer geworden“, sagte der 35-Jährige. „Man merkt, was für ein guter Spieler er ist und welche Persönlichkeit er mitbringt, um die Jungs um sich herum besser zu machen, anzustacheln und zu fordern.“

Auch deshalb sei es „sehr angenehm“, Vuskovic wieder in der Kabine zu haben. Die Präsenz des 24-Jährigen sei für die Mannschaft ein wichtiger Faktor. Gleichzeitig stellte Polzin klar, dass niemand Wunderdinge erwarten dürfe. „Er wird nicht der Heilsbringer für alles sein“, betonte der HSV-Coach.
Bis zu einem möglichen Pflichtspiel-Comeback wird ohnehin noch Zeit vergehen. Vuskovics Sperre läuft erst Mitte am 15. November aus. Bis dahin soll seine Belastung Schritt für Schritt gesteigert werden.









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