Die Zukunft von Bryan Zaragoza beim FC Bayern nimmt offenbar immer konkretere Formen an. Der derzeit an Espanyol ausgeliehene Flügelspieler hat sich nach Informationen der Mundo Deportivo bereits mit den Katalanen auf einen langfristigen Vertrag verständigt.
Demnach haben Zaragoza und Espanyol eine Einigung über eine Zusammenarbeit bis 2032 erzielt. Der neue Vertrag soll in Kraft treten, sobald die aktuelle Leihe vom FC Bayern am 30. Juni endet und Espanyol die vereinbarte Kaufoption zieht.
Für die Münchner würde ein endgültiger Abschied des Spaniers weitere Transfereinnahmen bedeuten. Die Kaufoption soll bei acht Millionen Euro liegen.
Allerdings kann Espanyol die Verpflichtung offenbar nicht völlig frei entscheiden. Laut Mundo Deportivo ist die Kaufoption an zwei konkrete Bedingungen gekoppelt.
Zwei Bedingungen entscheiden über Zaragoza-Transfer
Die erste Voraussetzung betrifft den sportlichen Erfolg von Espanyol. Der Klub muss zum dritten Mal in Folge den Klassenerhalt in La Liga schaffen. Nur wenn die Katalanen auch in dieser Saison erstklassig bleiben, kann die entsprechende Bedingung erfüllt werden.
Espanyol hat einen guten Start in die neue Saison hingelegt und liegt nach fünf absolvierten Partien mit neun Punkten auf dem 8. Platz in der spanischen La Liga.
Zudem spielt Zaragozas persönliche Einsatzzeit eine entscheidende Rolle. Der Flügelspieler muss in mindestens 20 Partien jeweils mehr als 45 Minuten auf dem Platz stehen. Bisher kommt der Angreifer auf lediglich 25 Minuten Einsatzeiten in zwei Spielen.
Damit liegt ein Teil seiner Zukunft in den eigenen Händen. Gelingt es Zaragoza, sich bei Espanyol dauerhaft durchzusetzen und regelmäßig umfangreiche Einsatzzeiten zu sammeln, rückt ein endgültiger Wechsel näher.
Die Einigung über den Vertrag zeigt jedenfalls, dass beide Seiten grundsätzlich an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind. Für Zaragoza könnte damit das Kapitel FC Bayern endgültig enden.
Bayern winken acht Millionen Euro

Die Münchner hatten Zaragoza einst verpflichtet, doch dauerhaft durchsetzen konnte sich der Spanier beim deutschen Rekordmeister nicht. Es folgten Leihgeschäfte, um dem Offensivspieler regelmäßige Einsatzzeiten zu ermöglichen.
Nun zeichnet sich eine dauerhafte Lösung ab. Werden beide Bedingungen erfüllt und Espanyol übt die Kaufoption über acht Millionen Euro aus, würde Zaragoza nach dem Ende seiner Leihe nicht mehr nach München zurückkehren.
Für den FC Bayern wäre damit auch bei einer Personalie Klarheit geschaffen, die sportlich in den langfristigen Planungen zuletzt keine größere Rolle mehr spielte.
Ganz fix ist der Abschied allerdings bisher nicht. Entscheidend sind zunächst der Klassenerhalt von Espanyol und Zaragozas Einsatzzeiten. Die vertragliche Grundlage für einen dauerhaften Wechsel scheint jedoch bereits geschaffen zu sein.
Sollten beide Voraussetzungen erfüllt werden, steht Zaragozas Zukunft fest: Statt nach München zurückzukehren, würde der Flügelspieler langfristig bei Espanyol bleiben – mit einem Vertrag bis 2032.










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