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„Hasse das": Mourinho giftet in Richtung Erzfeind Guardiola
fussball-news.defussball-news.de·VonLukas Hetterich

„Hasse das": Mourinho giftet in Richtung Erzfeind Guardiola

Jose Mourinho und Pep Guardiola verbindet eine jahrelange Rivalität. Jetzt kann sich der neue Real-Trainer einen deutlichen Seitenhieb gegen seinen alten Widersacher nicht verkneifen.

Jose Mourinho hat einmal mehr gegen seinen langjährigen Rivalen Pep Guardiola ausgeteilt. Der neue Trainer von Real Madrid sprach in der Netflix-Dokumentation „Mourinho“ über mögliche Auszeiten im Trainergeschäft und machte dabei unmissverständlich klar, was er von einem Sabbatical hält.

Wie Goal berichtet, bezeichnete Mourinho eine freiwillige Pause vom Trainerberuf sogar als Zeichen von Schwäche. „Manch einer braucht ein Sabbatical“, erklärte der 63-Jährige zunächst spöttisch. Anschließend wurde der Portugiese noch deutlicher: „Für mich ist ein Sabbatical ein Zeichen von Schwäche, etwas, was ich hasse. Ich hasse dieses Wort.“

Mourinho stichelt gegen Guardiola: „Zeichen von Schwäche“

Einen Namen nannte Mourinho dabei zwar nicht, die Aussagen dürften aber vor allem als Spitze gegen Guardiola verstanden werden. Der langjährige Trainer von Manchester City nimmt sich derzeit eine Auszeit vom Fußball. Schon nach seinem Abschied vom FC Barcelona im Sommer 2012 hatte der Katalane ein Sabbatjahr eingelegt, bevor er 2013 beim FC Bayern München übernahm.

Für Mourinho selbst kommt ein solches Modell offenbar überhaupt nicht infrage. Der Portugiese erklärte, dass er sich ein Leben ohne Fußball kaum vorstellen könne. Seine Welt seien Stadien mit „50.000 oder 90.000 Fans“. Mindestens zehn weitere Jahre möchte der mittlerweile 63-Jährige noch als Trainer arbeiten. Dabei treibt Mourinho weiterhin vor allem die Aussicht auf sportliche Erfolge an. „Ich möchte weitere Titel gewinnen“, stellte der Real-Coach klar. Ans Aufhören denkt er entsprechend noch lange nicht. Ruhe werde es für ihn erst geben, „wenn er da oben entscheidet, dass ich kommen soll“, sagte Mourinho mit einem Fingerzeig in Richtung Himmel.

Pep Guardiola, Jose Mourinho
Foto: Getty Images

Die Spitze gegen Guardiola ist das nächste Kapitel einer Rivalität, die den europäischen Fußball seit vielen Jahren begleitet. Dabei arbeiteten beide in den späten 1990er-Jahren sogar noch gemeinsam beim FC Barcelona. Guardiola stand damals für die Katalanen auf dem Platz, Mourinho gehörte zum Trainerstab. Später wurden aus den früheren Weggefährten erbitterte Konkurrenten. Besonders zwischen 2010 und 2012 eskalierte die Rivalität, als Mourinho Real Madrid und Guardiola den FC Barcelona trainierte. Die vielen Clasicos dieser Zeit waren sportlich hochklassig und immer wieder von verbalen Auseinandersetzungen und hitzigen Szenen geprägt.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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