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Für rund 250 Millionen! FC Bayern schließt Mega-Deal ab
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

Für rund 250 Millionen! FC Bayern schließt Mega-Deal ab

Der FC Bayern steht offenbar vor einem finanziellen Mega-Deal. Der Rekordmeister verkauft weitere Anteile an seiner AG – und kassiert dafür rund 250 Millionen Euro.

Beim FC Bayern steht eine bedeutende Veränderung auf Aktionärsebene bevor. Wie der Münchner Merkur berichtet, verkauft der deutsche Rekordmeister die bislang noch nicht vergebenen fünf Prozent seiner FC Bayern München AG an Viessmann. Der langjährige Partner soll dafür rund 250 Millionen Euro bezahlen.

Damit würde sich auch die Beteiligungsstruktur der Bayern verändern. Bislang hält der FC Bayern e.V. 75 Prozent der Anteile an der AG. Nach Abschluss des Geschäfts wären es noch 70 Prozent. Die klare Mehrheit und damit die Kontrolle über die Fußball-AG bleibt weiterhin beim Verein.

Adidas, Audi und Allianz sind bereits seit Jahren strategische Anteilseigner und halten jeweils 8,33 Prozent. Mit Viessmann würde nun ein vierter externer Aktionär hinzukommen. Zusammen läge der Anteil der strategischen Partner damit bei insgesamt 30 Prozent.

Der Deal hätte ein enormes finanzielles Volumen. Werden fünf Prozent tatsächlich für rund 250 Millionen Euro verkauft, würde dies rechnerisch einer Bewertung der gesamten FC Bayern München AG von ungefähr fünf Milliarden Euro entsprechen.

Viessmann ist seit Jahren Bayern-Partner

Dass die Wahl ausgerechnet auf Viessmann fällt, kommt nicht völlig überraschend. Das Unternehmen für Heiz-, Kühl- und Lüftungstechnik arbeitet bereits seit 2018 mit dem FC Bayern zusammen. Die Verbindung wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut.

Auch persönlich bestehen enge Kontakte. Max Viessmann gehört dem Verwaltungsbeirat des FC Bayern an. Seit der Saison 2021/22 engagiert sich das Unternehmen zudem als Partner der Frauenmannschaft. Erst im Februar 2026 hatten beide Seiten ihre Zusammenarbeit vorzeitig bis 2029 verlängert.

Mit dem Einstieg als Anteilseigner würde die Partnerschaft nun eine völlig neue Dimension erreichen.

Bei der Suche nach einem neuen Aktionär geht es den Verantwortlichen offenbar nicht ausschließlich darum, den maximal möglichen Erlös zu erzielen. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte deutlich gemacht, dass für den FC Bayern auch entscheidend ist, einen strategisch passenden Anteilseigner zu finden.

Viessmann erfüllt dieses Profil aufgrund der bereits seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit. Der Klub würde sich damit keinen unbekannten Investor ins Haus holen, sondern einen Partner, der bereits eng mit dem FC Bayern verbunden ist.

FC Bayern e.V. bleibt Mehrheitsaktionär

Für die Münchner ist die kolportierte Einnahme von rund 250 Millionen Euro zugleich ein erheblicher finanzieller Zugewinn. Der FC Bayern verfolgt traditionell den Anspruch, wirtschaftlich unabhängig zu bleiben und größere Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren.

Zuletzt flossen beträchtliche Summen in die Infrastruktur des Vereins. Unter anderem wird die Säbener Straße umfangreich modernisiert. Darüber hinaus hat der Klub den Sportpark Unterhaching für seine Frauenmannschaft erworben. Auch rund um den Campus sind weitere Investitionen geplant.


 

Der Einstieg von Viessmann würde dem FC Bayern zusätzlichen finanziellen Spielraum verschaffen. Gleichzeitig bleibt die grundsätzliche Machtverteilung eindeutig: Mit künftig 70 Prozent wäre der FC Bayern e.V. weiterhin mit großem Abstand Mehrheitsaktionär der AG.

Sollte das Geschäft wie vom Münchner Merkur berichtet über die Bühne gehen, wäre es einer der größten wirtschaftlichen Deals in der Geschichte des FC Bayern. Die jahrelange Partnerschaft mit Viessmann würde damit vom klassischen Sponsoring auf die Ebene einer strategischen Beteiligung gehoben.

Quelle: FCBinsideZum Original

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