Der langjährige Gladbach-Star Nico Elvedi wird die Fohlen wohl verlassen. Doch Sportchef Rouven Schröder hat bereits Ideen, wie man den den schmerzhaften Abgang auffangen kann.
Schon beim letzten Testspiel gegen Europa-League-Sieger Aston Villa, die Borussia konnte die Generalprobe mit 2:1 für sich entscheiden, war Nico Elvedi nicht mehr im Kader des fünffachen deutschen Meisters dabei. Der 29-Jährige steht vor einem Wechsel zum Premier-League-Klub Leeds United, Ex-Trainer Daniel Farke wird den Schweizer künftig trainieren.
Allerdings ist der Wechsel noch nicht fix, es bedarf noch einer offiziellen Bestätigung aller Seiten. Sollte alles glatt laufen, dürfte dann bald aber klar sein: Elvedi wird Borussia Mönchengladbach nach elf Jahren und zahlreichen Höhen und Tiefen verlassen.
Elvedi-Nachfolge in Gladbach: Ex-Schalker im Visier
Nach der Partie am Samstag gegen den englischen Topklub bestätigte Head of Sports Rouven Schröder den bevorstehenden Transfer: „Wir sind auf einem guten Weg, dass Nico uns verlässt, es ist aber noch nichts fix. Am Ende des Tages ist klar, dass wir noch einen Innenverteidiger holen müssen, wenn Nico geht. Wir sind vorbereitet, keine Frage, aber die Entscheidung ist noch nicht gefallen.“
Auch Trainer Eugen Polanski äußerte sich: „Er ist wirklich eine Bank bei uns, das ist erst einmal ein Brett. Auf der anderen Seite ist es eine Frage der Wirtschaftlichkeit, und da ist der Wunsch von Nico, der über elf Jahre sehr viel für diesen Verein gegeben hat. Deswegen können und wollen wir ihm das nicht verbauen.“
Rund zehn Millionen Euro zuzüglich Boni soll der Elvedi-Abgang bei den Borussen in die Kassen spülen. Zuletzt wurden Karim Sow vom Schweizer Erstligisten Lausanne sowie der Uruguayer Nahuel Herrera als potenzielle Nachfolger gehandelt. Wie die BILD-Zeitung berichtet, sind jedoch beide Spieler kein Thema in Gladbach.
Stattdessen werden in dem Artikel insbesondere vier Kandidaten genannt. Zum einen wäre da Phil Neumann, aktuell bei Birmingham City unter Vertrag. Der aus der Schalke-Jugend stammende 29-Jährige hat eine Menge Erfahrung aufzuweisen, allerdings auch maximal in Liga 2 – sowohl in Deutschland als auch in England. Roggerio Nyakossi wäre mit seinen 22 Jahren die deutlich jüngere, aber auch unerfahrene Option. Der Schweizer kickt aktuell für den belgischen Klub OH Leuven.

Mit Diego Leite (zuletzt Union Berlin) und Ko Itakura (Ajax Amsterdam, davor Borussia Mönchengladbach) hat der VfL zudem noch zwei bundesligaerfahrene Spieler auf der Liste. Ob Gladbach einen Transfer von Leite oder Itakura finanziell aber stemmen kann, ist unklar.









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