Die Vorbereitung des HSV macht Mut: Zehn Tore in fünf Testspielen, ein Sieg zum Abschluss gegen den FC Toulouse und mehrere Angreifer, die sich in guter Form präsentieren.
Dennoch hat Ex-Torjäger Simon Terodde kurz vor dem Bundesliga-Start eine entscheidende Baustelle im Kader der Rothosen ausgemacht. Im Rahmen einer Prognose für den TV-Sender Sky sprach der 38-Jährige auch über die Situation der Hamburger und wurde dabei vor allem beim Blick auf die Offensive deutlich.
Trotz der ordentlichen Frühform von Spielern wie Yussuf Poulsen, Patson Daka, Otto Stange und Rayan Philippe erkennt Terodde ein Problem. „Sie arbeiten eher mit spielerischen Stürmern“, erklärte der frühere Zweigliga-Torschützenkönig. „Yussuf Poulsen war jetzt auch immer wieder verletzt. Da vorn muss definitiv nachgelegt werden.“
Damit spricht Terodde einen Punkt an, den auch die HSV-Verantwortlichen längst erkannt haben. Nach dem Abgang von Robert Glatzel fehlt dem Klub aktuell ein Mittelstürmer mit Wucht, Kopfballstärke und Präsenz im Strafraum. Während Daka, Philippe oder Stange ihre Stärken eher in der Dynamik besitzen, gibt es derzeit keinen direkten Ersatz für das Profil des langjährigen Torjägers.

HSV arbeitet an Moffi-Transfer
Entsprechend arbeiten die Hanseaten weiterhin an einer Verstärkung für die Sturmspitze. Als heißester Kandidat gilt momentan Terem Moffi von OGC Nizza. Der 27-jährige Nigerianer besitzt bei den Franzosen keine Zukunft mehr und steht seit Tagen auf der HSV-Liste. Laut Mopo-Informationen sollen die Verantwortlichen zuletzt erneut in Nizza vorgefühlt haben, um die Chancen auf einen Transfer auszuloten.
Grundsätzlich blickt Terodde dennoch positiv auf die Entwicklung seines Ex-Vereins. Sportdirektor Claus Costa und Trainer Merlin Polzin würden „einen Riesenjob“ machen, lobte der frühere Stürmer. Deshalb sei der HSV aktuell „einen Schritt weiter“ als andere Mitbewerber wie etwa der 1. FC Köln.









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