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Chance für den HSV: Moffi-Konkurrent steckt in der Klemme!
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Chance für den HSV: Moffi-Konkurrent steckt in der Klemme!

Mit Yussuf Poulsen, Patson Daka und Otto Stange haben in diesem Sommer gleich drei verschiedene HSV-Stürmer getroffen. Trotzdem soll ein weiterer Neuner kommen.

Heißester Kandidat auf die vakante Planstelle ist Terem Moffi von OGC Nizza. Dass die Rothosen den 27-jährigen Nigerianer als bevorzugte Lösung ausgemacht haben, ist bereits seit einigen Tagen bekannt. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch kompliziert. Mehrere Vereine buhlen um die Dienste des Nationalspielers, zuletzt galt vor allem der türkische Erstligist Samsunspor als aussichtsreicher Kandidat.

Nun könnte dem HSV allerdings eine günstige Entwicklung in die Karten spielen. Obwohl Samsunspor intensive Gespräche mit Moffi geführt haben soll, steht einem Wechsel aktuell ein handfestes Problem im Weg. Der Klub hat sein Kontingent an ausländischen Spielern bereits ausgeschöpft und müsste zunächst einen Profi abgeben, bevor ein Transfer überhaupt möglich wäre. Ein solcher Abgang bahnt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht an.

HSV-Drähte nach Nizza glühen weiter

Für den HSV eröffnet sich dadurch eine neue Möglichkeit. Laut Informationen der Mopo sollen die Verantwortlichen zuletzt erneut Kontakt nach Nizza aufgenommen und ihre Bemühungen fortgesetzt haben. Moffi selbst drängt auf eine zeitnahe Entscheidung, was den Hamburgern zusätzliche Chancen verschaffen könnte.

Terem Moffi
Foto: IMAGO

Sportlich würde ein Deal in jedem Fall Sinn ergeben. Der Goalgetter bringt Tempo und Tiefgang mit und könnte die bestehende Offensive sinnvoll ergänzen. Vor allem sein Gardemaß von 1,88m würde der Mannschaft von Cheftrainer Merlin Polzin gut zu Gesicht stehen.

Hinzu kommt, dass OGC Nizza längst öffentlich signalisiert hat, künftig ohne Moffi zu planen. Sportdirektor Roger Ricort erklärte bereits vor Wochen, dass sein Noch-Schützling nach einer erfolglosen Winter-Leihe zum FC Porto keine Zukunft beim französischen Erstligisten habe. Entsprechend dürfte die Ablöse deutlich unter dem Marktwert von rund acht Millionen Euro liegen.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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