Der HSV muss zum Start der neuen Saison auf Warmed Omari verzichten. Wie die Rothosen am Mittwoch mitteilten, fällt der Innenverteidiger aufgrund einer Schulterverletzung vorerst aus und wird die ersten Pflichtspiele der neuen Spielzeit verpassen.
Diese Diagnose geht auf den Test gegen den OSC Lille (2:2) zurück, bei dem der 26-Jährige nach seiner Auswechslung erneut Beschwerden im Schulterbereich verspürte. Eine anschließende MRT-Untersuchung im Athleticum am Volkspark brachte Klarheit: Omari hat sich an der Schulter verletzt. Immerhin gibt es auch eine positive Nachricht. Die Blessur kann konservativ behandelt werden, eine Operation ist nach aktuellem Stand nicht erforderlich.
Für den komorischen Nationalspieler kommt der Ausfall dennoch zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Erst vor wenigen Tagen war Omari zum zweiten Mal Vater geworden und hatte deshalb individuell trainieren dürfen. Nun wird er den Pflichtspielauftakt verpassen und dem Trainerteam erst einmal nicht zur Verfügung stehen.
Wie reagiert der HSV auf die Omari-Verletzung?
Diese Nachricht erhöht den Druck auf die übrigen Innenverteidiger. Besonders die Talente Shafiq Nandja und Jason Bissi-Mouelle rücken dadurch noch stärker in den Fokus. Beide Eigengewächse überzeugten in der Vorbereitung, sammelten zahlreiche Einsatzminuten und standen beim abschließenden Testspiel gegen den FC Toulouse (2:1) sogar in der Startelf. Nandja absolvierte die komplette Partie und hinterließ dabei einen äußerst stabilen Eindruck.

Auch Neuzugang Sebastiaan Bornauw ist sofort gefordert. Der Belgier trainierte am Mittwoch erstmals mit seinen neuen Teamkollegen und könnte bereits beim DFB-Pokalspiel gegen den SC Verl (24. August) direkt in die Startformation rücken. An seiner Seite dürfte Jordan Torunarigha (links) und Nicolas Capaldo (rechts) auflaufen.
Da Daniel Elfadli momentan nur eine Nebenrolle spielt und den Verein noch verlassen könnte, sind Bissi-Mouelle und Nandja vorerst die ersten Herausforderer im Abwehrzentrum. Ob der HSV auf den Ausfall von Omari mit einem weiteren Transfer reagiert, bleibt derweil offen. Bislang war eine zusätzliche Verpflichtung für die Innenverteidigung eigentlich nicht vorgesehen. Es ist aus diesem Grund davon auszugehen, dass sich auch ein Elfadli-Transfer erledigt haben dürfte.









Kommentare