Borussia Dortmund hat mit Joey Veerman einen neuen Taktgeber für das zentrale Mittelfeld verpflichtet. Der 27-Jährige wechselte für 22 Millionen Euro von der PSV Eindhoven zum BVB und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 2031. Von einem Datenscouting-Experten erhält der Transfer bereits vor dem Pflichtspieldebüt ein besonders großes Lob.
In der Sendung At Broski – Die Sport-Show bezeichnete Dr. Patrick May den Niederländer als möglichen besten Neuzugang der gesamten Bundesliga. „Veerman wird ziemlich sicher der beste Transfer der Bundesliga. Vom Spielertyp erinnert er mich sehr an Rodri“, erklärte May.
Veerman: „Eine unfassbar krasse Leitung des Spiels“
Der Vergleich mit dem spanischen Weltklasse-Mittelfeldspieler bezieht sich dabei weniger auf Athletik oder Geschwindigkeit als auf Veermans strategische Fähigkeiten. Der Neuzugang soll das Dortmunder Spiel aus einer tiefen Position strukturieren, das Tempo kontrollieren und seine Mitspieler durch präzise Zuspiele in vorteilhafte Räume bringen.
„Eine unfassbar krasse Leitung des Spiels, offensiv und defensiv, dazu eine starke Passqualität. Rodri ist auch nicht der allerschnellste der Welt, aber er versteht, wie er das Tempo des Spiels und auch die Positionierung seiner Mitspieler dirigiert. Und da erinnert mich Joey Veerman sehr an ihn“, führte May aus.

Beim BVB soll Veerman eine Rolle übernehmen, für die dem Kader zuletzt ein klarer Spezialist fehlte. Der niederländische Nationalspieler zeichnet sich insbesondere durch sein vertikales Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe im Aufbau aus. Von dort kann er Angriffe einleiten und längere Ballbesitzphasen kontrollieren.
Die Erwartungen an den 22-Millionen-Euro-Neuzugang sind entsprechend hoch. Ob Veerman tatsächlich zum besten Transfer des Bundesliga-Sommers wird, muss sich erst zeigen. Sein Profil schließt im Dortmunder Mittelfeld jedoch die wichtige Lücke des tiefstehenden Spielmachers.










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