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Große Fußstapfen beim HSV: Bornauw spricht über Vuskovic-Vergleiche
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Große Fußstapfen beim HSV: Bornauw spricht über Vuskovic-Vergleiche

Mit der Verpflichtung von Sebastiaan Bornauw hat der HSV seinen neuen Abwehrchef gefunden. Die Herausforderung, die auf den Belgier wartet, könnte allerdings kaum größer sein.

Schließlich tritt der 27-Jährige die Nachfolge von Luka Vuskovic an. Der 19-Jährige avancierte während seiner einjährigen Leihe zum absoluten Leistungsträger, dirigierte die Hamburger Defensive, gewann mehr Kopfballduelle als jeder andere Bundesliga-Profi und steuerte darüber hinaus sechs Treffer bei. Entsprechend groß sind die Erwartungen an Bornauw, der sich der zwangsläufig aufkommenden Vergleiche mit seinem Vorgänger durchaus bewusst ist.

Der neue HSV-Verteidiger verfolgte die Entwicklung des Kroaten schon lange. „Die belgische Liga gucke ich immer, daher wusste ich, dass er ein super Spieler ist“, erklärte Bornauw am Donnerstagnachmittag. Auch dessen Auftritte im Volkspark blieben ihm nicht verborgen: „Ich habe verfolgt, dass er auch beim HSV eine super Saison gespielt hat.“

Den Anspruch, eine exakte Kopie seines Vorgängers zu sein, besitzt der ehemalige Wolfsburger und Kölner jedoch nicht. „Ich bin hier, um mein Spiel zu machen“, stellte Bornauw klar. Genau wie Vuskovic wolle er seine eigenen Stärken einbringen und eine Führungsrolle in der Defensive übernehmen.

Sambi Lokonga, Sebastiaan Bornauw
Foto: IMAGO

Bornauw will dem HSV auch als Torschütze helfen

Dabei hat der Neuzugang von Leeds United eine klare Vorstellung davon, wie er der Mannschaft helfen kann. Er wolle mit „Intensität und vielen Zweikämpfen“ vorangehen und Verantwortung übernehmen. Auch offensiv sieht sich Bornauw in der Pflicht: „Wenn es passt, versuche ich hier und da ein Tor mitnehmen.“

Dass er Torgefahr ausstrahlen kann, bewies der Innenverteidiger bereits in der Bundesliga. In seiner ersten Saison beim 1. FC Köln gelangen ihm sechs Treffer. Genau so viele Tore erzielte in der vergangenen Spielzeit auch Vuskovic. Ob Bornauw tatsächlich in die Fußstapfen seines Vorgängers treten kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Das Ausnahmetalent eins zu eins zu ersetzen, dürfte kaum möglich sein. Der HSV hofft jedoch, dass sein neuer Abwehrchef zumindest möglichst nah an das Niveau von Vuskovic herankommt.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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