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Nach Omari-Schock: Wende bei HSV-Wechselkandidat
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Nach Omari-Schock: Wende bei HSV-Wechselkandidat

Noch vor wenigen Tagen sprach vieles dafür, dass sich die Wege von Daniel Elfadli und dem HSV in diesem Sommer trennen könnten.

Der Defensiv-Allrounder erhielt in der Vorbereitung immer weniger Einsatzzeit, während die Talente Shafiq Nandja und Jason Bissi-Mouelle regelmäßig auf sich aufmerksam machten. Auch im abschließenden Testspiel gegen den FC Toulouse (2:1) kam Elfadli nur zu einem Kurzeinsatz.

Entsprechend nahmen die Spekulationen über einen möglichen Abschied an Fahrt auf. Zumal der 29-Jährige mit dem Wechsel zur renommierten Berateragentur CAA Stellar zuletzt auch personell die Weichen für einen möglichen Transfer gestellt zu haben schien.

Doch inzwischen hat sich die Ausgangslage deutlich verändert. Wie bereits zuvor berichtet wurde, wollte Elfadli den Konkurrenzkampf im Volkspark ohnehin annehmen und sich trotz seiner schwierigen Situation durchbeißen. Nun könnte ihm eine weitere Entwicklung in die Karten spielen. Warmed Omari wird den Saisonstart aufgrund einer Schulterverletzung verpassen und dem HSV vorerst nicht zur Verfügung stehen.

Warmed Omari
Foto: IMAGO

HSV: Elfadli „profitiert“ von Omari-Verletzung

Der Ausfall des komorischen Nationalspielers verändert die personelle Lage in der Defensive schlagartig. Zwar verpflichteten die Rothosen mit Sebastiaan Bornauw bereits einen neuen Abwehrchef, dennoch ist die Breite im Kader deutlich geringer als noch vor wenigen Tagen. Neben Bornauw, Jordan Torunarigha und Nicolas Capaldo stehen aktuell vor allem die Youngster Nandja und Bissi-Mouelle als Alternativen bereit. Beide überzeugten zwar in der Vorbereitung, verfügen auf Bundesliga-Niveau aber über nahezu keine Erfahrung.

Genau deshalb dürfte Elfadli plötzlich wieder an Bedeutung gewinnen. Der Aufstiegsheld von 2025 kennt den Verein, bringt die Erfahrung aus über 100 Einsätzen in der 1. und 2. Liga mit und gilt vereinsintern als absoluter Musterprofi. Bereits zuvor gab es also Argumente für einen Verbleib des Routiniers. Durch Omaris Verletzung sind diese nun deutlich stärker geworden.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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