Am Samstagnachmittag fanden zur besten Uhrzeit um 15:30 Uhr gleich sechs Spiele im DFB-Pokal statt. Dabei hatten einige Außenseiter die große Überraschung geplant.
Am Millerntor spielte der Lüneburger SK Hansa gegen Werder Bremen. Hier stand Niclas Füllkrug bei Werder schon zu ersten Mal in der Startelf und das erst kurz nach seinem Wechsel zu den Grünweißen.
Bremen hatte in den letzten Jahren immer mal wieder Probleme im Pokal und schafft es nicht, auf dem höchsten Niveau zu performen. Lüneburg, der krasse Außenseiter, hatte sich deswegen auch einiges vorgenommen.
Füllkrug trifft, Hoffenheim souverän
Natürlich funktionierte bei Werder und Füllkrug noch nicht alles, aber der neue, alte Stürmer der Grünweißen erzielte seinen Treffer vom Punkt. Es war das zwischenzeitliche 0:2, auch Neuzugang Ludovit Reis erzielte einen Treffer für die Bremer. Am Ende gab es einen souveränen 3:0-Erfolg, ohne dabei so richtig zu glänzen.
Auf eine Pokalüberraschung hoffte auch der MSV Duisburg. Und lange hatten die Duisburger gegen Bundesliga-Aufsteiger Elversberg einen Fuß in der Tür. Lange stand es 1:1, ehe die SVE in der Schlussphase mit einem Doppelschlag das Spiel beendete. Es war ein zähes Spiel, eines, das nicht wirklich überragend war, aber darauf kommt es im Pokal nun einmal nicht an.

Hannover 96 und die TSG Hoffenheim machten es standesgemäß. Hannover gewann mit 9:1 gegen Hemelingen, Hoffenheim traf schon früh mehrfach und schmiss Erzgebirge Aue mit 4:0 aus dem Pokal. Es waren zwei ungefährdete Siege, bei denen die Favoriten am Ende nie gefährdet waren.
Nürnberg hatte es deutlich schwerer und führte bei Viktoria Köln lange nur mit 1:0. Die Viktoria hatte ihre Möglichkeiten und forderte den Club. Und der zeigte sich vor allem in der Defensive Schwächen. Unmittelbar vor dem Ende der Partie erzielte die Viktoria dann noch das 1:1, was bedeutet, dass es in die Verlängerung geht!
Und das nicht nur in Köln, sondern auch in Saarbrücken. Hertha führte zwar lange in diesem Spiel, doch die Saarländer konnten ausgleichen und hoffen jetzt in der Extraspielzeit auf einen Coup. In der Verlängerung taten sich sowohl Hertha als auch die Nürnberger sichtlich schwer. Ein Tor fiel in der Verlängerung nicht, weswegen es gleich zweimal Elfmeterschießen gab.
Hertha traf gegen Saarbrücken alle Elfmeter und weil die Gastgeber zwei ihrer vier Schüsse vergaben setzte sich Hertha am Ende durch. Nürnberg musste in Köln extrem zittern, aber am Ende reichte es nach einem dramatischen Elfmeterschießen knapp zum Weiterkommen. Miroslav Klose konnte noch einmal durchatmen.
Die Resultate im Überblick
Lüneburger SK Hansa 0:3 Werder Bremen
MSV Duisburg 1:3 SV Elversberg
Hemelingen 1:9 Hannover
Erzgebirge Aue 0:4 Hoffenheim
Viktoria Köln 4:5 i.E. 1. FC Nürnberg
1.FC Saarbrücken 1:1 (2:4 i.E.) Hertha BSC










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