Die Vertragsverlängerung von Max Eberl beim FC Bayern rückt immer näher. In der kommenden Woche tagt der Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters und soll über die Zukunft des Sportvorstands entscheiden. Eberl selbst hält sich vor der wichtigen Sitzung weiterhin zurück.
Seit mehreren Tagen deutet alles darauf hin, dass Max Eberl langfristig beim FC Bayern bleiben wird. Der aktuell bis 2027 laufende Vertrag des 52-Jährigen soll vorzeitig verlängert werden.
Dem Vernehmen nach hat der Präsidialausschuss bereits grünes Licht für eine weitere Zusammenarbeit gegeben. Die endgültige Zustimmung soll nun der Aufsichtsrat erteilen.
Im Gespräch mit SAT.1 wurde Eberl erneut auf seine Zukunft angesprochen. Der Bayern-Boss wollte der Entscheidung allerdings nicht vorgreifen. „Nächste Woche tagt der Aufsichtsrat. Ich habe immer gesagt: ‚Ich mache meinen Job. Ich versuche, den FC Bayern dorthin zu bringen, wo sich der FC Bayern selbst sieht.‘“, erklärte der Sportvorstand.
„Dann werden wir sehen“
Für den 52-Jährigen steht nach eigener Aussage weiterhin seine tägliche Arbeit im Mittelpunkt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Entscheidung jetzt bei den Verantwortlichen des Rekordmeisters liegt.
„Ich versuche, den FC Bayern durch meine Arbeit und mein Fachwissen bestmöglich zu unterstützen. Und wenn der Verein damit zufrieden ist, dann werden wir sehen, wie der Aufsichtsrat nächste Woche entscheidet“, so Eberl.
Dass die Entscheidung negativ ausfällt, gilt derzeit als äußerst unwahrscheinlich. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass Eberl einen neuen Vertrag bis 2029 erhalten soll. Sein bestehendes Arbeitspapier würde damit um zwei Jahre verlängert werden.
Die entsprechende Weichenstellung soll bereits erfolgt sein. Demnach wurde Eberl schon vor der Asienreise darüber informiert, dass der Verein grundsätzlich mit ihm weitermachen möchte.
Bayern-Bosse sind mit Eberls Arbeit zufrieden

Vor allem der zurückliegende Transfersommer soll Eberls Position innerhalb des Vereins gestärkt haben. Anders als im Sommer 2025 konnten die Münchner ihre wichtigsten Neuzugänge frühzeitig verpflichten.
Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari wurden zwei hochkarätige Verstärkungen geholt. Zudem verpflichtete der Rekordmeister mit Bara Sapoko Ndiaye einen Perspektivspieler für das zentrale Mittelfeld.
Auch auf der Verkaufsseite gab es zuletzt Fortschritte. Gleichzeitig wird Eberl die Verpflichtung von Vincent Kompany hoch angerechnet. Unter dem Belgier hat der FC Bayern sportlich wieder in die Erfolgsspur gefunden.
Eberl selbst möchte die Entscheidung dennoch nicht vorwegnehmen. Spätestens nach der anstehenden Aufsichtsratssitzung dürfte allerdings Klarheit darüber herrschen, ob der Sportvorstand tatsächlich bis 2029 beim FC Bayern bleibt.










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