Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer beim DFB und wird im September seine ersten Spiele an der Seitenlinie absolvieren. Dann geht es gleich viermal in der Nations League zur Sache.
Die Erwartungen an Klopp sind groß, auch wenn Uli Hoeneß, der die Anstellung grundsätzlich befürwortet, der Meinung ist, dass Klopp auch kein Messias sei.
Insgesamt sich sich die Experten einig: Der neue Bundestrainer kann es schaffen, wieder eine gewisse Euphorie zu entfachen. Doch das geht nicht nur mit Reputation oder einer guten Stimmung, es müssen auch die Leistungen passen.
Watzke schwärmt von Klopp
Hans-Joachim Watzke, Präsident von Borussia Dortmund und Vizepräsident beim DFB, äußerte sich nun zur Klopp-Thematik und blickt positiv gestimmt nach vorne. „Diese tiefe Depression, die wir alle empfunden haben, nachdem wir früh nach Hause fahren mussten, die ist in Deutschland fast schon zur Euphorie geworden. Die Leute freuen sich wieder. Man wird auch wieder positiv auf die Nationalmannschaft angesprochen“, so Watzke im Interview mit Sky und RTL.

Und weiter: „Für Jürgen ist es eine neue Situation, man muss ihn auch in diese Situation reinwachsen lassen. Als Vereinstrainer hast du deine Jungs jeden Tag versammelt und kannst mehr einwirken.“
Heißt im Umkehrschluss, dass niemand schon zur Nations League die ganz großen Veränderungen erwarten kann. Der Kader wird zweifellos anders aussehen, aber fußballerische Revolutionen benötigen Zeit.
„Er wird versuchen, die Jungs in eine Richtung marschieren zu lassen und dann muss man ihn einfach machen lassen. Mein Vertrauen zu ihm ist riesengroß. Lasst ihn einfach machen und dann wird am Ende etwas Gutes dabei rauskommen“, gibt Watzke als Marschroute vor.









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