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Sylla vor Schalke-Abschied? Diese Worte nach Halle lassen aufhorchen
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Sylla vor Schalke-Abschied? Diese Worte nach Halle lassen aufhorchen

Der FC Schalke könnte Moussa Sylla noch vor dem Deadline Day verkaufen. Nach dem Pokalspiel in Halle lässt der Stürmer mit Aussagen zu seiner Zukunft aufhorchen.

Die Zukunft von Moussa Sylla beim FC Schalke 04 bleibt wenige Tage vor dem Ende der Transferperiode ungeklärt. Wirtschaftlich könnten die Königsblauen einen größeren Verkauf gut gebrauchen – und ausgerechnet der 26-Jährige sorgte nach dem Pokalerfolg in Halle mit seinen Aussagen für neue Spekulationen.

Dass Schalke noch Einnahmen erzielen möchte, hatte Sportvorstand Frank Baumann bereits deutlich gemacht: „Die Sommer-Transferphase läuft noch bis zum 1. September, deswegen ist es auch sehr wahrscheinlich, dass wir noch einen größeren Abgang brauchen, um unsere wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.“ Hintergrund ist unter anderem die Eigenkapitalsituation des Bundesliga-Aufsteigers. Eine Verschlechterung könnte für S04 langfristig sportliche Konsequenzen haben.

Sylla gehört deshalb zu den Spielern, mit denen Schalke eine beträchtliche Ablöse erzielen könnte. Schon in den vergangenen beiden Transferperioden beschäftigte den Angreifer ein möglicher Abschied. Im vergangenen Winter stand ein Wechsel zum New York City FC im Raum, der den Gelsenkirchenern knapp sechs Millionen Euro eingebracht hätte. Der Deal kam letztlich nicht zustande.

Moussa Sylla lässt Zukunft beim FC Schalke 04 offen

Sportlich liefert Sylla derzeit durchaus Argumente. Beim 5:2 nach Verlängerung gegen den Halleschen FC erwischte er zwar einen schwierigen Start und vergab Chancen, war später aber entscheidend am Weiterkommen beteiligt. „So ist der Pokal“, sagte der Stürmer gegenüber der WAZ. „Er ist ein etwas anderer Wettbewerb. Jedes Spiel ist schwierig und du musst immer alles geben. Wir sind glücklich über den Sieg.“

Moussa Sylla
Foto: IMAGO

Nach Abpfiff rückte allerdings schnell seine persönliche Zukunft in den Fokus. Eine eindeutige Antwort auf die Frage nach einem Verbleib auf Schalke gab Sylla nicht: „Heute bin ich müde, ich will jetzt nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern. Das Wichtigste ist das nächste Spiel in Augsburg – für alles andere müsst Ihr mit dem Verein sprechen.“

Bemerkenswert ist das auch deshalb, weil der Angreifer während der Vorbereitung noch wesentlich eindeutiger über seine Situation gesprochen hatte: „Ich habe einen großen Vertrag und bin glücklich hier.“ Nun liegt der Ball vor allem bei Schalke und möglichen Interessenten. Sollte ein finanziell attraktives Angebot eintreffen, könnte Syllas Zeit in Gelsenkirchen trotz seines gelungenen Saisonstarts kurzfristig enden.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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