Den mit 1:2 gegen den FC Bayern München verlorenen Franz-Beckenbauer-Supercup erlebte Luca Reggiani am vergangenen Samstag 90 Minuten lang von der Bank aus – als aktuelle fünfte Option für die Dreierkette hinter Waldemar Anton, Ramy Bensebaini und Joane Gadou sowie Filippo Mane, der in der Vorbereitung im internen Youngster-Duell vorbeigezogen ist. Weil die Konkurrenz nicht weniger wird, wenn sich in den nächsten Monaten Emre Can und Nico Schlotterbeck aus ihren Verletzungspausen zurückmelden, steht bei Reggiani seit einiger Zeit ein Abschied im Raum.
Wurde in den letzten Wochen immer wieder Inter Mailand als Interessent für den 18 Jahre alten Italiener genannt, berichtet der Sportjournalist Matteo Moretto nun, dass sich auch die AC Mailand mit Reggiani beschäftigt. Der 1,94 Meter große Abwehrspieler, der Anfang Juni beim 1:0-Sieg in Griechenland mit einer verkappten U21 sein erstes A-Länderspiel bestreiten durfte, dabei aber kurz nach seiner Einwechslung vom Platz flog, soll Milan sogar angeboten worden sein.
Kontakte zwischen der Spielerseite und den Rossoneri waren bzw. sind die Folge, allerdings noch mit einem offenen Ausgang. So bleibt abzuwarten, ob Milan tatsächlich mit einem konkreten Angebot in Dortmund vorstellig wird.
Vertrag beim BVB erst langfristig verlängert
Weil Reggiani seinen Vertrag beim BVB im Frühjahr langfristig verlängert hat und die Dortmunder Verantwortlichen um dessen Potential wissen, wird ein Wechsel sicherlich nicht für kleines Geld über die Bühne gehen, während die Mailänder Klubs ihrerseits kaum Interesse an einer Leihe ohne weitere Zugriffsmöglichkeit in Form einer Kaufoption haben dürften.

Denkbar, dass sich bis zum Transferschluss noch weitere Alternativen ergeben, dann vielleicht auch bezüglich einer einfachen Leihe, die für den BVB wohl die interessanteste Option darstellen dürfte.










Kommentare