Der Deadline Day sorgt weiter für reichlich Bewegung beim HSV. Am Nachmittag verkündete er den Abgang von Rayan Philippe.
Der Offensivakteur schließt sich auf Leihbasis dem SC Paderborn an. Der Deal kam recht überraschend zustande, gehörte Philippe doch zu den Gewinnern der Hamburger Vorbereitung. Realistische Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten bestanden allerdings nach der Rückkehr von Fábio Vieira nicht mehr. „Durch unsere Kaderbewegungen hat sich seine Situation kurzfristig verändert“, erklärte Sportdirektor Claus Costa in der Vereinsmitteilung.
Dass der Franzose für einen potenziellen Konkurrenten im Abstiegskampf aufläuft, bereitet ihm keine Probleme. Stattdessen hob Costa die positiven Aspekte der Leihe hervor: „Mit dem SC Paderborn hat sich nun eine Option ergeben, die für alle Seiten passt. Uns war wichtig, dass er sich weiterhin auf dem höchstmöglichen Niveau weiterentwickeln und messen kann.“

HSV: Schnelles Wiedersehen mit Philippe
Die Ostwestfalen begrüßen somit einen Akteur , der im Gegensatz zu vielen anderen im Kader bereits eine Erstliga-Spielzeit mit immerhin fünf erzielten Toren hinter sich hat. „Er hat seine Qualitäten sowohl in der 2. Liga als auch zuletzt in der Bundesliga nachgewiesen. Rayan wird uns mit seiner enormen Schnelligkeit, seiner Technik, Dribbel- und Abschlussstärke weiterhelfen“, freute sich der Geschäftsführer Sport Sebastian Lange.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
Das Ansehen von Philippe verdeutlicht sich auch in der ihm zugeteilten Rückennummer neun. Seinen ersten Einsatz könnte er bereits am Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg absolvieren. Das Wiedersehen mit seinem eigentlichen Arbeitgeber erfolgt schon am zwischen siebten Spieltag (23.10-25.10.2026), wenn der HSV in Paderborn antritt.









Kommentare