Es ist offiziell: Der HSV hat Zakaria El Ouahdi verpflichtet und damit die Suche nach einem neuen Schienenspieler für die rechte Seite erfolgreich beendet.
Der 24 Jahre alte Marokkaner wechselt vom belgischen Erstligisten KRC Genk nach Hamburg. Die Ablöse soll laut Medienberichten bei ungefähr acht Millionen Euro liegen. Etwaige Boni könnten den Deal weiter verteuern.
El Ouahdi absolvierte am Sonntag den Medizincheck und unterschrieb anschließend einen langfristigen Vertrag beim HSV. Die Rothosen hatten zuletzt intensiv nach einer Verstärkung für die rechte Schiene gesucht, da Bakery Jatta auf dieser Position über die gesamte Vorbereitung hinweg nahezu konkurrenzlos war.
Mit der Verpflichtung des marokkanischen Nationalspielers ist zugleich klar: Der zuletzt gehandelte Arthur von Bayer Leverkusen wird nicht zum HSV wechseln. Der Brasilianer schließt sich stattdessen dem Nordrivalen Werder Bremen an.

HSV-Bosse setzen große Hoffnungen in El Ouahdi
In El Ouahdi bekommen die Hanseaten aber ohnehin ihre absolute Wunschlösung. „Zaka hat einen beeindruckenden Karriereweg hinter sich. Er hat sich aus dem belgischen Amateurfußball bis zum Profi und marokkanischen Nationalspieler hochgearbeitet und zählte in den vergangenen Jahren in Genk zu den Leistungsträgern. Diesen Weg ist er aus eigener Kraft gegangen und das zeigt eindrucksvoll, wie ehrgeizig und entwicklungsfähig er ist“, stellte Sportvorständin Kathleen Krüger klar.
Sportdirektor Claus Costa ergänzt: „Mit Zaka verpflichten wir einen sehr dynamischen und offensiv ausgerichteten Außenverteidiger, der mit seiner Energie und mutigen Spielweise hervorragend zu unserer Spielidee passt. Mit seiner Zielstrebigkeit, seinem Tiefgang und seiner Qualität im letzten Drittel bringt er viele Kompetenzen mit, die wir für diese Position gesucht haben.“
El Ouahdi selbst brennt ebenso sehr auf seine neue Aufgabe. „Ich bin sehr glücklich über meinen Wechsel zum HSV. Das ist ein großer Verein in Deutschland, der eine umfangreiche Historie hat“, erklärte er im Rahmen seiner Vorstellung. „Ich kann es kaum erwarten, im Volkspark zu spielen. Wie ich mitbekommen habe, ist das Stadion immer voll. Ich möchte die Fans mit meiner Art begeistern und kann versprechen, dass ich immer mein Bestes für den Verein geben werde.“ Die erste Gelegenheit dazu dürfte er schon am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05 erhalten.









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