Nach der Weltmeisterschaft in Nordamerika werden beim DFB-Team die Karten neu gemischt. Manuel Neuer hat seine Nationalelfkarriere beendet, gesucht wird eine neue Nummer eins. Jürgen Klopp hat sich dem Vernehmen nach noch nicht festgelegt.
Einer, der sich Chancen ausrechnet, ist Jonas Urbig vom FC Bayern. Der Torhüter, der in der Saison 2025/26 schon oftmals auf sich aufmerksam machte, wird aber auch noch eine weitere Spielzeit lang Jobsharing beim FCB mit Neuer betreiben.
Das könnte theoretisch natürlich auch Auswirkungen auf die Klopp-Entscheidung haben. Kandidaten für das Torhüterteam gibt es einige: Neben Urbig eben auch Alexander Nübel, Marc-Andre ter Stegen, Bernd Leno oder Noah Atubolu. Auch bei Oliver Baumann sollte man noch nicht die Tür schließen.
Urbig als Nationaltorwart? Experte hat Zweifel
Geht es nach Thomas Helmer, dem ehemaligen Bayernspieler, dann könnte es für Urbig zumindest kurzfristig noch sehr eng werden. „Ich glaube, das ist wirklich die große Frage“, sagte der einstige Nationalspieler Thomas Helmer im neuen TV-Format „45 – Die Fußball-Halbzeit“ bei Sport1.

Helmer führte aus: „Wenn man das im Moment sieht: Nübel, der in Istanbul sensationell spielt und einfach Spielpraxis hat, ist sicherlich ein Kandidat.“ Jener Nübel hat direkt zum Start sechsmal in Folge zu Null gespielt. Das ist ein starkes Zeichen an die Konkurrenz.
Bezüglich Urbig herrschen noch leichte Zweifel bei Helmer. „Da ist die Frage, wie viel Spielzeit er wirklich bekommt unter Vincent Kompany. Jetzt mal nur ein Pokalspiel gegen Osnabrück – und das meine ich gar nicht despektierlich – wird sicher nicht reichen.“
Es geht demnach nicht darum, ob Urbig überhaupt das Zeug zum Nationaltorhüter hat, sondern vielmehr, wie man es verkaufen würde, dass ein Torhüter, der im Klub nicht der Stammspieler ist die Nummer eins in der Nationalelf sein soll. Es ist aber davon auszugehen, dass Urbig zumindest ab dem Sommer 2027 beim Rekordmeister als Stammtorhüter fungieren wird.










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