Es gibt Spieler, bei denen man sich im Verlauf oder am Ende einer Karriere fragt, was hätte passieren können, wenn sie ihr volles Potenzial abgerufen hätten. Renato Sanches, der auch mal für den FC Bayern spielte, ist so einer.
Als Youngster zeigte der Portugiese für Benfica fantastische Leistungen, galt als einer der absolut besten und talentiertesten jungen Mittelfeldspieler weltweit. Bayern verpflichtete ihn für 35 Millionen Euro, damals im Sommer 2016.
Doch die großen Hoffnungen konnten nicht erfüllt werden. Sanches wurde an Swansea verliehen, später nach Lille verkauf.
Sanches-Vertrag aufgelöst
Von Lille ging es nach einer kurzen Steigerung der eigenen Leistungen schließlich zu PSG, das war 2022. Doch auch bei den Parisern kam er nicht zum Zug, wurde erst zur Roma, dann zu Benfica, dann nach Athen verliehen, spielte bei Panathinaikos. Im Sommer musste er von dort aber wieder zurückkehren, landete also erneut bei PSG.
Jetzt haben die Franzosen die Geduld mit ihm verloren und den Vertrag nach Gesprächen mit der Spielerseite aufgelöst, wie zuerst die portugiesische Zeitung Record berichtete. Das heißt, dass Sanches jetzt vereinslos ist und somit ablösefrei auf dem Markt wäre.

Noch gibt es keine Gerüche, wohin es Sanches ziehen könnte. Der mittlerweile 30-Jährige will versuchen, noch weiter in Europa zu spielen, wird dabei aber nicht die ganz große Auswahl haben. Klar ist auch, dass er seine Vorstellungen hinsichtlich des Gehalts anpassen muss, um seine eigenen Optionen zu verbessern.
Der Karriereverlauf von Sanches zeigt eindrücklich, dass es nicht immer ausreicht, hochtalentiert zu sein und als junger Spieler schon große Leistungen zu zeigen. Es kommt auch immer darauf an, die richtigen Entscheidungen in der Karriere zu treffen und bei den eigenen Stationen auch das nötige Glück zu haben.











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