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Nach Transferende: Polzin lobt Costa in höchsten Tönen!
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

Nach Transferende: Polzin lobt Costa in höchsten Tönen!

Kurz vor Abschluss der Wechselperiode verstärkte sich der HSV gleich mehrfach hochkarätig. Sehr zur Freude von Trainer Merlin Polzin.

Er kann nach den Verpflichtungen von Fábio Vieira, Zakaria El Ouahdi und David Möller Wolfe auf einen Kader zurückgreifen, der sowohl in der Spitze als auch in der Breite die nötige Klasse enthält, um nicht tiefer in den Abstiegskampf zu geraten. Dementsprechend angetan äußerte er sich über Sportdirektor Claus Costa: „Ich glaube, das was Claus nicht nur an Qualität seiner Arbeit einbringt, sondern auch mit welcher Weitsicht er agiert und mit welcher Beharrlichkeit er immer wieder dranbleibt […], das ist herausragend.“

Für den Chefcoach ist es alles andere als selbstverständlich, schon im zweiten Bundesliga-Jahr nach dem Aufstieg, „über solche Spieler zu sprechen“. Insgesamt investierte der HSV zwar beachtliche 30 Millionen Euro, begrüßte dafür aber auch zehn Neuzugänge, von denen fast alle das Potenzial zur Stammkraft mitbringen. Costa und sein Team hätten „einen fantastischen Job gemacht“, schwärmte Polzin mit Blick auf den Kaderumbau.

Fabio Vieira, Zakaria El Ouahdi
Foto: IMAGO

HSV: Polzin mit hohem Anspruch an sich

Dennoch bat er um Geduld: „Wir sind wieder eine Art neue Mannschaft. Es wird wieder Zeit benötigen, eine Verbindung zueinander aufzubauen und ein gemeinschaftliches Denken zu entwickeln.“ Auf den HSV warten jedoch direkt anspruchsvolle Aufgaben. Am Sonntag gastiert der FSV Mainz 05, der unter Urs Fischer nur sehr schwer zu schlagen ist, im Volkspark. Eine Woche später geht es zu RB Leipzig.

So ist ein Saisonstart mit drei sieglosen Begegnungen keineswegs unrealistisch. Mit ansprechenden Leistungen und den daraus zumeist resultierenden Ergebnissen könnten die Rothosen aber früh erste Duftmarken setzen. Polzin nimmt daher auch sich und sein Trainerteam in die Pflicht: „Es ist unsere Aufgabe, mit Abschluss des Transferfensters dafür zu sorgen, dass das schnellstmöglich gelingt und wir die Jungs, die zweifellos eine sehr hohe Qualität haben in ein Teamgefüge zu bringen.“

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Dafür werden sie ihren bislang vorgelebten Prinzipien treu bleiben: „Wir haben mit dem Aufstieg davon gesprochen, dass wir demütig sein und einen anderen HSV repräsentieren wollen. Was wir auf keinen Fall machen werden, ist, davon zu sprechen, dass sich unsere Ziele verändern und wir leichtgläubig durch die Bundesliga marschieren.“ Dass die Hanseaten sich in der Nähe des Leistungslimits bewegen müssen, um mithalten zu können, untermauerte die erste Hälfte in Dortmund (0:2), als sie sehr wenig entgegenzusetzen hatten. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der HSV deutlich verbessert und lieferte über weite Strecken eine Leistung, an der er sich in den kommenden Wochen messen lassen muss.

Foto: IMAGO

Quelle: Nur die RauteZum Original

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