Nach seiner Glanzleistung gegen den FC Bayern rückt Loris Karius in den Fokus der Nationalmannschaft. Der Schalke-Keeper hat sich nun selbst zu einer möglichen Nominierung geäußert.
Loris Karius war beim überraschenden 0:0 des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München einer der entscheidenden Männer. Mit mehreren starken Paraden hielt der 33-Jährige seinen Kasten sauber und sorgte dafür, dass der deutsche Rekordmeister erstmals seit 47 Bundesliga-Partien wieder ohne eigenen Treffer blieb. Nach seinem starken Auftritt wird sogar über eine mögliche Rückkehr des Torhüters ins Blickfeld der deutschen Nationalmannschaft diskutiert.
Karius selbst will davon allerdings wenig wissen. Auf die Frage, ob seine Leistung gegen die Bayern ein Argument für eine Nominierung durch den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp gewesen sei, antwortete der Schalker Schlussmann laut RUHR24: „Darüber denke ich gar nicht nach, um ehrlich zu sein.“
Für den ehemaligen Liverpool-Torwart zählt derzeit vor allem seine Aufgabe in Gelsenkirchen. Karius erklärte, dass er nicht mit dem Gedanken in die Spiele gehe, „dass ich besonders gut halten muss, um da in den Kreis zu kommen“. Stattdessen wolle er sich darauf konzentrieren, „Woche für Woche meine Leistung zu bringen.“
Matthäus und Hamann schwärmen von Schalke-Torhüter Karius
Unterstützung erhält Karius allerdings von prominenten Experten. Lothar Matthäus zeigte sich nach dem Bayern-Spiel beeindruckt. „Er hat es voll verdient, nicht nur wegen seiner zwei Weltklasse-Paraden. Auch die Ruhe, die er ausgestrahlt hat“, sagte der frühere Nationalspieler über den zum Spieler des Spiels gewählten Schalker.

Auch Dietmar Hamann sieht Karius inzwischen als möglichen Kandidaten für den DFB. Bei Sky90 schwärmte er: „Er ist der größte Trumpf, den Schalke hat. Er strahlt so viel Ruhe aus, ist ein Monster von Mann, ein Hüne.“ Die Torhüter-Situation in der Nationalmannschaft könnte Karius zusätzlich in die Karten spielen. Nach Manuel Neuers erneutem Rücktritt ist die Position nicht endgültig geklärt.
Marc-André ter Stegen sammelt nach Verletzungsproblemen Spielpraxis bei Ajax Amsterdam, Alexander Nübel steht in der Türkei zwischen den Pfosten und Jonas Urbig dürfte beim FC Bayern nur begrenzt zum Einsatz kommen. Spannend wird es am 17. September. Dann soll Klopp seinen ersten DFB-Kader nominieren. Karius kennt den neuen Bundestrainer bestens: Beide arbeiteten bereits beim FC Liverpool zusammen und erreichten 2018 gemeinsam das Champions-League-Finale.










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