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„Mein Herz schlägt noch für Schalke“: Heldt macht S04 eine Liebeserklärung
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

„Mein Herz schlägt noch für Schalke“: Heldt macht S04 eine Liebeserklärung

Der FC Schalke 04 ist für Horst Heldt bis heute etwas Besonderes. Vor dem Wiedersehen spricht der Union-Boss über seine emotionale Verbindung zu den Königsblauen.

Horst Heldt hat vor dem Duell zwischen Union Berlin und dem FC Schalke 04 über seine besondere Beziehung zu den Königsblauen gesprochen. Der heutige Geschäftsführer der Berliner blickt noch immer mit großer Verbundenheit auf seine sechs Jahre in Gelsenkirchen zurück.

„Wenn man einmal für diesen Verein gearbeitet hat, wäre es unverschämt, diese Zeit kleinzureden. Mein Herz schlägt noch für Schalke, vielleicht wie für keinen anderen meiner früheren Vereine“, erklärte der 56-Jährige vor dem Aufeinandertreffen am Freitagabend gegenüber der WAZ. Gleichzeitig machte Heldt deutlich, wem seine sportliche Loyalität aktuell gilt: „Ich habe mehr rotes als blaues Blut in mir.“

Von 2010 bis 2016 war Heldt beim Revierklub tätig und prägte als Sportvorstand eine sportlich erfolgreiche, aber auch turbulente Phase. Besonders das Jahr 2011 blieb in Erinnerung: Schalke gewann den DFB-Pokal und erreichte erstmals das Halbfinale der Champions League. Stars wie Raul und Klaas-Jan Huntelaar standen damals im Kader. „Die sechs Jahre dort waren eine emotionale Zeitreise“, fasste Heldt seine Zeit bei S04 zusammen.

Horst Heldt warnt vor der Euphorie beim FC Schalke 04

Auch Jahre nach seinem Abschied pflegt der frühere Bundesliga-Profi noch Kontakte nach Gelsenkirchen. Einige Freundschaften aus dieser Zeit bestehen weiterhin. Sein Abschied 2016 war entsprechend emotional ausgefallen: Nach seinem letzten Spiel als Schalker Verantwortlicher verabschiedete er sich unter Tränen von den mitgereisten Anhängern.

Horst Heldt
Foto: IMAGO

Vor dem Wiedersehen will Heldt alte Sympathien allerdings für 90 Minuten ausblenden. Union soll seine Ziele erreichen und in der Bundesliga bleiben. Auch Schalke würde er den Klassenerhalt gönnen – allerdings mit einer Einschränkung: „Schalke dürfte ebenfalls gerne in der Liga bleiben – aber auf jeden Fall hinter uns.“

Den Aufsteiger unterschätzt Heldt keineswegs. Nach dem Bundesliga-Comeback sieht er bei den Königsblauen vor allem die besondere Stimmung rund um den Klub als Faktor. „Ich habe dort sechs Jahre gearbeitet und weiß, welche Dynamik sich entwickeln kann. Dahinter steht eine besondere Gemeinschaft.“ Für Union gehe es deshalb darum, die Schalke-Euphorie zu stoppen und nach dem schwierigen Saisonstart wichtige Punkte einzufahren.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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