Footy
Lewandowski-Transfer: Warum Barça dem FC Bayern nichts mehr zahlen muss
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Lewandowski-Transfer: Warum Barça dem FC Bayern nichts mehr zahlen muss

Ein Posten im Finanzbericht des FC Barcelona hat für Spekulationen gesorgt. Dort steht weiterhin ein Millionenbetrag, der auf den Wechsel von Robert Lewandowski zurückgeht. Offene Forderungen des FC Bayern stecken dahinter offenbar nicht.

Der spanische Klub weist zum Stichtag 30. Juni 2026 einen Betrag von 11,091 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Transfer aus. Ein Jahr davor hatte der Posten bei 10,688 Millionen Euro gelegen. Daraus ließ sich zunächst ableiten, dass die Katalanen bei den Münchnern noch in der Schuld stehen.

Wie der BILD-Podcast Bayern Insider berichtet, trifft diese Lesart nicht zu. Sämtliche Raten aus dem Geschäft sind demnach längst in München eingegangen. Verbindlichkeiten gegenüber dem deutschen Rekordmeister bestehen nach diesen Angaben nicht mehr.

Eine Bank übernahm die Forderung

Den Ausschlag gibt laut dem Bericht ein Finanzinstitut. Eine Bank soll die Forderung gekauft und die offene Summe an den FC Bayern überwiesen haben. Zurückzahlen müssen die Katalanen das Geld deshalb nicht mehr nach München, sondern an die Bank.

Damit erklärt sich auch, weshalb die Summe in den Unterlagen der Katalanen weiter auftaucht. Die Verpflichtung ist offenbar bestehen geblieben, sie richtet sich nur an einen anderen Gläubiger. Genau diese offene Position dürfte sich in den 11,091 Millionen Euro widerspiegeln.

Der Wechsel wurde in Raten beglichen

Lewandowski war im Sommer 2022 von München nach Katalonien gewechselt. Die Ablöse floss damals nicht in einer einzigen Summe, sondern verteilt über mehrere Raten. Im Sommer 2026 verließ der Pole den FC Barcelona.

Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen hatte bereits bei der Jahreshauptversammlung im Vorjahr öffentlich darauf verwiesen, dass der Klub das Geld aus dem Transfer vollständig erhalten hat. Nach den vorliegenden Informationen warten die Münchner auf keine weiteren Zahlungen aus dem Deal.

Quelle: fussball-news.deZum Original

Kommentare