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Nach geplatztem Chelsea-Deal: Monaco-Star Camara blickt voraus
fussball-news.defussball-news.de·VonLukas Neth

Nach geplatztem Chelsea-Deal: Monaco-Star Camara blickt voraus

Lamine Camara hat den geplatzten Wechsel zum FC Chelsea offenbar abgehakt. Der 22-Jährige sollte am Deadline Day eigentlich vom AS Monaco zu den Blues wechseln, doch der Transfer platzte in letzter Minute. Nun richtet der Mittelfeldspieler seinen Blick wieder nach vorne.

„Es war eine hektische Situation, aber wie ihr wisst, gehört das zum Leben eines Profifußballers dazu“, erklärte Camara. Er habe versucht, professionell zu bleiben und nicht zu viel über die Ereignisse nachzudenken. Stattdessen habe er die Angelegenheit hinter sich gelassen und sich auf das Spiel gegen Paris Saint-Germain konzentriert.

„Ich habe versucht, professionell zu bleiben und nicht zu viel darüber nachzudenken. Ich wollte das Kapitel abschließen und mich auf PSG konzentrieren“, sagte Camara auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Straßburg.

Das gelang dem Mittelfeldspieler offenbar auch. Monaco gewann am 3. Spieltag mit 2:1 in Paris und Camara stand über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen.

Dass der Senegalese Monaco unbedingt verlassen wollte, wies er zurück: Wollte ich weg? Das würde den Eindruck erwecken, dass ich nicht im Hier und Jetzt mit dem Team gelebt habe. Es gab die Möglichkeit, [zu Chelsea zu wechseln]. In letzter Minute hat es nicht geklappt.“

Gleichzeitig schloss er einen späteren Abschied von Monaco nicht aus. Sollte sich künftig eine weitere Gelegenheit bei einem großen Klub ergeben, wolle er diese abwarten.

„Wenn keine andere Chance kommt, liegt es daran, dass ich aufgegeben oder nicht hart genug gearbeitet habe. Der Fußball bewegt sich schnell und vielleicht werden sich weitere Möglichkeiten ergeben“, erklärte der Mittelfeldspieler. Für den Moment sei seine Konzentration jedoch voll auf Monaco und die laufende Saison gerichtet.

Zakaria half bei der Verarbeitung

Unterstützung erhielt Camara nach dem geplatzten Transfer auch aus den eigenen Reihen. Besonders Denis Zakaria stand seinem Teamkollegen zur Seite. Der Schweizer, der selbst bereits für mehrere Topklubs, unter anderem den FC Chelsea, gespielt hat, sprach am Tag nach dem Deadline Day ausführlich mit Camara über die Ereignisse.

„Er ist immer da, übernimmt seine Führungsrolle und ist wie ein großer Bruder“, berichtete Camara über seinen Teamkollegen.

Lamine Camara
Foto: Getty Images

„Er hat am Tag danach viel mit mir über den Transfer gesprochen. Sie haben mir sehr geholfen, mich auf das Spiel gegen PSG zu konzentrieren. Denis hat bei Top-Klubs gespielt; er sagt, dass so etwas vorkommt“, ergänzte der 22-Jährige.

Camara scheint die Botschaft angenommen zu haben: Der geplatzte Wechsel ist für ihn zunächst Geschichte – seine Zukunft sieht er vorerst weiterhin in Monaco.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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