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Starker BVB-Start: Warum die Kovac-Basics neue Früchte tragen
BVBWLDBVBWLD·VonManuel Behlert

Starker BVB-Start: Warum die Kovac-Basics neue Früchte tragen

Borussia Dortmund startete sehr gut in die neue Saison. Die Schwarzgelben haben in der Liga alle vier Spiele gewonnen und stehen auf dem ersten Platz. 

So kann man guten Gewissens und mit einer sehr guten Laune in die Länderspiele gehen. Die Dortmunder stehen nicht zufällig ganz oben, sondern haben aus den Basics, die in der letzten Saison schon erfolgreich implementiert wurden, das Maximum herausgeholt.

Das erkennt man anhand mehrerer Faktoren auch in der neuen Spielzeit. Dortmund ist sogar noch stabiler geworden.

Den Kritikern zum Trotz: Kovac-Ball funktioniert

Es mag weiterhin den ein oder anderen Kritiker geben, der der Meinung ist, dass der Kovac-Ball nicht wirklich emotionsgeladen ist. Und ja, nicht in jeder Spielphase sielen die Schwarzgelben die Sterne vom Himmel. Das ist so. Und das wird unter Kovac auch so bleiben, völlig unabhängig davon, ob junge, hungrige Spieler dazugeholt werden. Diese erhöhen die Optionen mit dem Ball, lassen aber nicht die Grundsatzideen vergessen machen.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Kovac fordert Ordnung, er fordert Disziplin und er will, dass seine Mannschaft gegen den Ball hart arbeitet. Das wurde gegen Stuttgart zuletzt wieder gemacht und mit einem 1:0 belohnt. Der Clou: Wenn die Defensive stabil ist, reichen wenige Offensivaktionen, um ein Spiel zu gewinnen. Und der BVB Hat immer Spieler auf dem Platz, die mit einer Aktion ein Spiel entscheiden können.

Defensive weiterhin als Schlüssel

Die Defensive ist weiter der Schlüsselfaktor, wird es auch bleiben. Dortmund muss über die Stabilität, über die Arbeit gegen den Ball und über eine grundsätzliche Ruhe im Spiel kommen. Und da die Mannschaft das weiß und momentan komplett mitzieht, scheint es auch der Fall zu sein, dass gerade diese Herangehensweise beim BVB weiter Früchte trägt.

Funktionieren kann das auch, weil taktisch in der letzten die Saison die Basis dafür gelegt wurde. Darauf wird aufgebaut. Und hinzu kommen neue Spielertypen, die das Spiel insgesamt verbessern. Die Physis und Geschwindigkeit von Joane Gadou, die Ballsicherheit von Joey Veerman und nicht zuletzt die Bewegungen in engen Räumen von Konstantinos Karetsas: Der BVB ist besser und flexibler geworden.

Und wenn er sich selbst treu bleibt, dann kann es eine wirklich erfolgreiche Saison werden.

Quelle: BVBWLDZum Original

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