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Bislang noch kein Faktor: HSV-Coach klärt über Neuzugang auf
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Bislang noch kein Faktor: HSV-Coach klärt über Neuzugang auf

Als erster Sommer-Neuzugang des HSV erhielt Kofi Amoako einen frühen Vertrauensvorschuss. Der 21-Jährige kam mit der Empfehlung einer starken Zweitliga-Saison.

Seine ersten Bundesliga-Wochen verliefen jedoch kompliziert. Amoako wartet weiterhin auf sein Pflichtspieldebüt und stand beim 2:1-Sieg über den 1. FC Köln überhaupt nicht im Kader. Dabei hatte Sportdirektor Claus Costa bei der Vorstellung des deutschen Junioren-Nationalspielers Ende Mai große Hoffnungen geweckt.

„Kofi bringt ein sehr spannendes Profil mit – der Mix aus Physis und Athletik, seine Zweikampfstärke und seine Intensität gegen den Ball passen hervorragend zu unserer Spielidee“, erklärte der HSV-Sportdirektor. Zudem hob er Amoakos „gute Qualität am Ball und taktische Flexibilität“ hervor. Knapp zwei Millionen Euro zahlten die Hamburger dank einer Ausstiegsklausel an Dynamo Dresden.

Kofi Amoako
Foto: IMAGO

Dass der Wechsel ins Oberhaus seine Tücken mit sich bringt, zeigt sich aber jetzt. HSV-Co-Trainer Loic Favé sieht darin einen normalen Anpassungsprozess. „Der Sprung aus der Zweiten in die Erste Liga ist da, das haben viele andere Spieler hier und wir auch gemerkt“, zitiert die Mopo Favé. Amoako müsse sich zunächst an die höhere Intensität gewöhnen – „auch im Training“. Die notwendigen Schritte werde der 21-Jährige gehen, so Favé: „Es ist ein junger Spieler.“

HSV: Amoako könnte Länderspielpause nutzen

Derzeit reicht es offenbar nicht für eine Kader-Garantie. Das liegt auch an der Konkurrenz. Kapitän Nicolai Remberg ist im zentralen Mittelfeld trotz eines komplizierten Saisonstarts unumstritten gesetzt. An seiner Seite hat Sambi Lokonga die Nase vorn. Als erste Alternative steht mit Bilal Nadir zudem ein weiterer Sommer-Neuzugang bereit.

Amoako bleibt damit zunächst nur die Arbeit auf dem Trainingsplatz. Die dreiwöchige Länderspielpause bietet ihm allerdings die Möglichkeit, in der Gunst von Cheftrainer Merlin Polzin zu steigen – auch wenn seine Positionskonkurrenten ebenfalls allesamt im Volkspark verweilen. Im Testspiel gegen den FC Kopenhagen (4. Oktober) dürfte Amoako dennoch seine Chance erhalten.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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