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Tristesse in Straßburg: HSV-Abgang Baldé komplett außen vor!
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

Tristesse in Straßburg: HSV-Abgang Baldé komplett außen vor!

Fabio Baldé verließ den HSV im Sommer in Richtung Straßburg und besitzt noch Anlaufschwierigkeiten.

Dabei erhielt der Flügelspieler zunächst das Vertrauen von Trainer Hugo Oliveira, kam beim Auftaktspiel in Marseille (0:4) trotz nur weniger absolvierter Trainingseinheiten direkt zu elf Einsatzminuten. Anschließend nahmen seine Spielanteile jedoch nicht zu, sondern ab. Beim 2:1-Erfolg über den letztjährigen Vizemeister Lens betrat Baldé erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit das Spielfeld. In den folgenden drei Ligapartien fehlte er komplett und durfte nicht einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Die Startschwierigkeiten des gebürtigen Hamburgers waren durchaus erwartbar, absolvierte er doch bis zu seinem Wechsel am 14. August aufgrund kleinerer Verletzungen nicht ein Vorbereitungsspiel. Darüber hinaus muss sich der auf höchstem Level vor allem von seiner Schnelligkeit lebende Baldé mit starker Konkurrenz auseinandersetzen. Akteure wie Sebastian Nanasi, der marokkanische Nationalspieler Gessime Yassine oder Samuel Amo-Ameyaw erhalten aktuell den Vorzug.

Racing Straßburg
Foto: IMAGO

Straßburg: Baldé war einer von vielen kostspieligen Transfers

Die investierten sieben Millionen Euro Ablöse wirken auf dem ersten Blick wie ein großer Vertrauensbeweis, sind für die – genauso wie der sehr spendable Premier-League-Vertreter Chelsea – vom US-amerikanischen Investorenkonsortium BlueCo geführten Elsässer aber mittlerweile Standard. So war Baldé lediglich die siebteuerste Verpflichtung der abgelaufenen Transferperiode. Insgesamt gab Racing Straßburg fast 100 Millionen Euro für Neuzugänge aus.

Rund ein Fünftel davon floss im Übrigen in Innenverteidiger Karim Coulibaly, der beim HSV ausgebildet wurde und letztlich beim Nordrivalen Werder Bremen den Bundesliga-Durchbruch schaffte. Baldé blieb dieser dagegen verwehrt. Er bestritt in der abgelaufenen Spielzeit – auch aufgrund von körperlichen Problemen – lediglich 17 Pflichtspiele, in denen ihm zwei Scorerpunkte gelangen.

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Ein Stammplatz schien sowohl aufgrund der gewählten Ausrichtung von Trainer Merlin Polzin, die nur zwei klare Außenpositionen beinhaltet, als auch im Vergleich mit der direkten Konkurrenz nicht in Reichweite. Die Trennung war für beide Seiten daher logisch.

„Der Weg von Fabio aus unserem Nachwuchsleistungszentrum in den internationalen Fußball ist für alle Beteiligten eine tolle Story“, schwärmte HSV-Sportvorständin Kathleen Krüger angesichts der höchsten Transfereinnahmen seit dem Verkauf von Amadou Onana (2021 zum OSC Lille). Baldé wird sich jedoch im Herbst steigern müssen, damit sich das Engagement im lebenswerten Straßburg auch für ihn zu „einer tollen Story“ entwickelt.

Foto: IMAGO

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