Thomas Müller lässt offen, wie lange er noch als Profi spielt. Der Vertrag des 37-Jährigen bei den Vancouver Whitecaps endet mit dem Jahreswechsel. Wie es danach weitergeht, hat der Weltmeister von 2014 nach eigenen Angaben noch nicht entschieden.
In einer Medienrunde seines Klubs sprach Müller über das Thema, ohne sich festzulegen. „Ich denke über viele Dinge nach, aber im Moment konzentriere ich mich voll und ganz auf die anstehenden Spiele“, sagte er.
Eine wichtige Rolle spielt demnach seine körperliche Verfassung. „Mal schauen, was mir mein Körper in den nächsten Wochen sagt, und dann werden wir weitersehen. Es ist viel los, und ich habe hier keine konkrete Antwort“, erklärte der frühere Münchner.
Müller nennt mehrere Faktoren für die Entscheidung
Neben dem Sportlichen zählt für Müller auch das Umfeld. „Es geht immer um die private Situation, den Vertrag, die Stadt, in der wir leben, die Perspektive der Mannschaft und um die Verfügbarkeit, also um den Körper“, zählte er auf. Am Ende sei das Gesamtbild entscheidend.

Dazu sagte der Offensivspieler: „Das ganze Paket [ist] enorm wichtig. Ich fühle mich sehr wohl hier, habe Spaß mit dem Team. Den Rest warten wir ab.“ Damit bleiben sowohl eine weitere Spielzeit als auch der Rücktritt möglich.
Nach 25 Jahren beim FC Bayern hatte Müller den Klub im Sommer 2025 verlassen und war nach Nordamerika gewechselt. Mit Vancouver gewann er in seiner ersten Saison den kanadischen Pokal. Im Endspiel um den MLS Cup unterlagen die Whitecaps Inter Miami.
Vancouver führt die Western Conference an
Im Pokalwettbewerb ist der Klub in dieser Saison bereits ausgeschieden, in der Liga läuft es besser. Vancouver steht an der Spitze der Western Conference und hat damit gute Aussichten auf die Play-offs. „Ich will, dass dieses Team besser wird. Die Mission ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Müller.
Die Hauptrunde der MLS endet Anfang November, das Finale der Play-offs ist für den 18. Dezember terminiert. Eine Klarheit über Müllers weiteren Weg könnte deshalb erst gegen Ende des Jahres entstehen. Er selbst will die kommenden Wochen abwarten.










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