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Nandja statt Alaba: HSV-Boss erklärt Plan in der Innenverteidigung
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Nandja statt Alaba: HSV-Boss erklärt Plan in der Innenverteidigung

Ein weiterer Neuzugang ist trotz zwischenzeitlicher Gerüchte nicht vorgesehen. Stattdessen setzt der HSV in der Innenverteidigung auf die vorhandenen Kräfte und insbesondere auf Shafiq Nandja.

Sportdirektor Claus Costa bestätigte kürzlich, dass der HSV auch nach dem Ende der Transferperiode keinen vertragslosen Abwehrspieler mehr verpflichten wird. Damit ist auch der von zahlreichen Fans geforderte David Alaba kein Thema im Volkspark. „Er ist eine herausragende Persönlichkeit und ein herausragender Spieler, aber wir haben uns bewusst für diesen Weg entschieden“, erklärte Costa im Gespräch mit der Bild. Mittlerweile steht der Österreicher kurz vor einem Wechsel zu Udinese Calcio.

Der von Costa skizzierte Weg sieht aber ohnehin vor, dem talentierten Eigengewächs Nandja die Chance zu geben. Der 19-Jährige rückte nach der Verletzung von Sebastiaan Bornauw beim 0:5 in Leipzig in die Startelf und kam damit zu seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga. Gegen Köln setzte Trainer Merlin Polzin anschließend auf Warmed Omari, der nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung stand.

HSV-Situation in der Abwehr entspannt sich

Dass der HSV seine ursprüngliche Kaderplanung nun wegen der ersten Saisonwochen korrigiert, schließt Costa aus. „Wir revidieren unseren Weg nicht nach zwei, drei Spielen“, stellte der Sportdirektor klar. „Wir vertrauen unseren Jungs, die da sind.“

Claus Costa
Foto: IMAGO

Das gilt auch für Mario Vuskovic. Der Kroate darf nach Ablauf seiner vierjährigen Sperre ab Mitte November wieder Pflichtspiele bestreiten. „In einigen Wochen ist Mario Vuskovic wieder spielberechtigt“, erinnerte auch Costa.

Zudem zeichnet sich bereits die nächste Verstärkung aus dem eigenen Kader ab: Sebastiaan Bornauw ist nach seiner Muskelverletzung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und dürfte im kommenden Test gegen den FC Kopenhagen (4. Oktober) wieder zum Einsatz kommen. Einen kurzfristigen externen Lückenfüller braucht es aus HSV-Sicht daher nicht.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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